Die technischen Spielereien werden eben zur Not der Dramatik geopfert. Meistens verbringen die Drehbuchautoren ja mehr Zeit damit Lösungen auszuschließen, als anzubieten. Die Enterprise stieß ja auch andauernd auf mysteriöses Gestein oder tolle Kraftfelder durch die man nicht hindurchbeamen konnte, weil sonst die Episode nach 20 Minuten vorbei wäre.

Aber ich stimme auf jeden Fall zu, dass das wieder mal eine ziemlich miese Episode war. Diese fröhliche Hin- und Hermutiererei im Zeitraffer hat schon viele Episoden verschiedener Serien kaputtgemacht. Bleibende Zellschäden, kompletter Organausfall, sofortiger Tod durch dysfunktionale Körperfunktionen? Ach was, sowas gibts bei uns nicht. Wir machen hier Science Fiction, das muss keinen Sinn ergeben.

Und die Tatsache, dass man bei der ersten Erwähnung der "Eier" schon das Ende der Episode kannte, machte auch noch jegliche Spannung zunichte, die man vielleicht hätte aufbauen können. Die einzige Möglichkeit wie diese Episode funktioniert hätte, wäre der Tod oder die Flucht des fertigmutierten Sheppard gewesen (a la Ford). Aber da das nie zur Debatte stand, ist einfach nur übelster SciFi-Trash und eine wunderbare Hommage an "Ich mutiere mal schnell in ein völlig unglaubwürdiges Echsenwesen und treib es mit Janeway"-Tom Paris aus Voyager.

Damit stagniert der Wert an relativ guten Episoden weiter bei 1 von 8.