Auch hier ging's mir wieder so, dass ich nach all der negativen Reationen hier etwas viel schlechteres erwartet habe und die Folge so im Endergebnis ganz gut fand. Jedenfalls war sie für mich eine der besseren der 2. Staffel.
Vor allem Sheppards Transformation fand ich gut gemacht, wobei man ihn mal langsam im Dunkeln vor sich hinmutieren lassen. Die Endlösung war auch wieder recht vorhersehbar, aber dafür haben sich wenigstens die Charaktere mehr in den Vordergrund gedrängt, so dass ich ein paar Storymängel (wie auch das mit der Daedalus) verzeihen kann.
Was ich schade fand, war der plötzliche Schluss. Erst problematisch, vielleicht klappt es mit den Eiern und dann ist es plötzlich kein Problem. Innerhalb weniger Stunden ist Sheppard geheilt. Sowieso schien es mir so, als hätte man sich nicht richtig entscheiden können, was für eine Folge das sein sollte. Eine, die sich auf Sheppard und die Reaktionen der anderen konzentriert oder eine, die Beckett und das Ärzteteam in den Vodergrund stellt? Dadurch mussten sich beide die Screentime teilen, so dass sie am Ende beide hätten besser ausgearbeitet sein können.
Was mich auch gestört hat, war dieses "Für jede Shipper-Gruppe eine Szene"-Spielchen. Stargate ist in der Hinsicht ja eh zurückhaltend, aber anstatt sich dann entweder mal festzulegen oder Ship ganz auszuschließen, schmeißt man hier den John/Teyla-, den John/Weir- und den Weir/Caldwell-Shippern hier was vor die Nase, um sie bei der Stange zu halten. Toll, so entstehen dann hinterher wieder irgendwelche Streitereien im Fandom und berechnend kommt mir das Ganze sowieso vor.
Wie auch immer, auf jeden Fall haben wir jetzt mal eine richtige Käferkolonie gesehen. Die Vorfahren der Wraith in ihrer natürlichen Umgebung.
Eine Durchschnittsfolge also insgesamt, sagen wir mal, 3 Sterne.





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