Kannst Du das mal näher erklären?Zitat von Peter von Frosta
Kannst Du das mal näher erklären?Zitat von Peter von Frosta
I used to think it was awfull that life was so unfair. Then I thought wouldn't it be much worse if life were fair and all the terrible things that happen to us came because we deserve them? So now I take great comfort in the general hostility and unfairness of the universe.
Hast Du und Deine Freundin/Frau den selben Geschmack? Wahrscheinlich nicht. Wär ja auch langweilig. Also muss jemand den kürzeren ziehen. Bei der Auswahl der Möbel vielleicht, oder bei der Auswahl der Tapete im Wohnzimmer. Vielleicht will die Frau auch nicht, dass das Wohnzimmerdesign vom Heimkino Gerät dominiert wird. Oder man muss sich den ganzen Tag die Musik vom Partner anhören.
Lauter solche Dinge, die den eigenen Lebensraum erstrebens- und erhaltenswert erscheinen lassen. Ich hatte noch nicht das Bedürfnis zusammen zu ziehen. Und es hat ja auch Vorteile. Man hat sich mehr zu erzählen wenn man den anderen Besucht. Und nicht zu vergessen der Alltag der eintritt wenn man zusammen zieht.
Irgendwie klingt das ziemlich kleinlich. Als erwachsene Menschen sollte man doch in der Lage sein, Kompromisse zu finden mit denen beide beteiligten Leben können, wenn man schon zusammen leben will. Und wenn man sich schon dafür entschieden hat, seinen Lebensraum miteinander zu teilen, weil man einander nahe sein will, sind dann Tapeten so wichtig? Oder Möbel?
Whyme
I used to think it was awfull that life was so unfair. Then I thought wouldn't it be much worse if life were fair and all the terrible things that happen to us came because we deserve them? So now I take great comfort in the general hostility and unfairness of the universe.
Also, wenn ich mir meine Eltern ansehe: Ja. Weil man sich selbst beim besten Willen in mehreren Jahrzehnten einfach auch mal auf die Nerven geht. Meine Eltern haben einen Haufen Dauer-Streitthemen, die alle auf einen Schlag gelöst wären, wenn sie jeweils einen Platz für sich hätten. Angefangen beim Fernsehprogramm (meine Mutter will mehr sehen als mein Vater, und andere Sachen sowieso) über die Musik (er will Musik hören, sie will fernsehen; sie will Radio hören, er will lesen, etc.) , den Schuhschrank (oder Nicht-Schuhschrank, je nachdem, ob Du meine Mutter oder meinen Vater fragst), Inhalt und Größe der Kleiderschränke, etc.Zitat von Whyme
Wenn ich meine Eltern wäre, hätte ich schon längst mein ehemaliges Zimmer *und* das Schlafzimmer zu je einem vollwertigen Wohn- und Arbeitszimmer ausgebaut, so daß jeder von beiden ein eigenes Zimmer hat, und nicht alle Aktivitäten immer zusammen im Wohnzimmer stattfinden müssen. Ob jetzt allerdings zwei separate Wohnungen zum Glück nötig sind, weiß ich nicht - ich denke, ein eigenes Zimmer für jeden Partner würde schon reichen.
Ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, jemals auf ein eigenes Zimmer zu verzichten, wo ich *meine* Sachen aufbewahren, *meine* Musik hören und *meinen* Hobbies frönen kann, ohne den anderen dabei in der Ausübung *seiner* Interessen zu stören. Egal, wie groß die Liebe sein mag.
Ein eigener Raum - okay. Auch Ehepartner sind Individuen. Aber muss das gleich in zwei getrennten Wohnungen resultieren?
Whyme
I used to think it was awfull that life was so unfair. Then I thought wouldn't it be much worse if life were fair and all the terrible things that happen to us came because we deserve them? So now I take great comfort in the general hostility and unfairness of the universe.
Wie gesagt, ich denke auch nicht, daß das unbedingt nötig ist. Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß es Beziehungen gibt, in denen das so ist. Man könnte jetzt natürlich sagen, daß Leute, die sich so wenig verstehen, daß sie nicht zusammen leben können, dann lieber gar keine Beziehung eingehen sollten, aber die Liebe läßt sich ja manchmal schwer kontrollieren...Zitat von Whyme
Ich habe noch nie eine Beziehung mit einem Partner eingehen können der mir zu ähnlich ist. Weil ich die Beziehung sonst ganz schnell langweilig finde. Weil man sonst nichts hat, worüber man reden kann. Oder streiten (und dann wieder vertragenZitat von Whyme
). Dazu gehören für mich aber auch zwei Wohnungen. Okay, wenn ich "Geld scheissen" könnte und ein Haus hätte wäre das natürlich was anderes, dann hätte ja jeder genug Platz.
IMHO ist einfach der einzige Raum in dem man möglichst viele Interessen teilen sollte das Schlafzimmer (nicht wörtlich).
Aber ich meine was erwartet man auch von der Generation Scheidungskind, wir kennen doch nur kaputte Beziehungen![]()
ich kenn auch so ein paar, welches zwar verheiratet ist, aber getrennt wohnt.
es ist in unserer gesellschaft zwar unkonventionell, aber wenn die zwei so klar kommen, ist es mir eingentlich ziemlich egal.
was ich mir nur denke ist, dass es vielleicht für das kind nicht so toll ist zwei zimmer in verschiedenen wohnungen zu haben.
es geht zumindest mir so, dass ich ein einziges schon nicht in ordnung halten kann und wenn ich dann auch nich 2 managen soll.... und außerdem muss man dann immer denken, was man in die andere wohnung mitnimmt, obwohl das in diesem fall (gleich gegenüber) wohl nicht so schlimm ist.
ist es nicht gesetzlich geregelt, dass ein ehepaar mindestens so und so lang im jahr zusammen wohnen muss?
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