Tobias O. Meißner: Das Paradies der Schwerter
Vom Feuilleton, insbesondere der FAZ und auch vom Publikum (zumindest bei amazon) hochgelobt und jedenfalls nach einem interessanten Prinzip entstanden: die Charaktere und ihre Kampfbegegnungen wurden nach Rollenspielprinzip erstellt/ausgewürfelt/ausgelost, d.h. es ist ein Roman nach dem Zufallsprinzip. Leider aber ist das Ergebnis sprachlich teilweise unbeholfen (insbesondere da, wo der Autor sich um einen 'poetischen' Stil bemüht), und sowas stört immer etwas den Lesefluß. (Ulkig: gerade die Sprache des Buches wird von vielen Rezensenten sehr gelobt; der Klappentext hebt sie ebenfalls als 'meisterhaft' hervor. Spinne ich, oder spinnen die? ;-))
Zum Ausgleich lese ich gleichzeitig (also im Wechsel mit dem oben genannten) noch ein Buch von einer Literaturnobelpreisträgerin (und setze damit meine in letzter Zeit sehr starke Tendenz zu Phantastik von Frauen fort):
Toni Morrison: Beloved
;-)
Und ich lese auch immer noch an Austin Tappan Wright: Islandia, was ich schon seit ca. einem Jahr in Arbeit habe und damals auch schon hier erwähnte - es sind aber auch mehr als 1000 Seiten. Islandia lese ich extra langsam, weil ich einfach nicht will, daß es aufhört. Sagenhafte Landschaften und Atmosphäre; ein Buch wie eine fantastische Urlaubsreise.)





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