Zitat Zitat von Captain Garan
Uff.... Lando Reihe, Kristallstern und Planet des Zwielicht übersprungen? Jedi Trial könnte man eigentlich auch noch als schlimmer Werten.
Kristallstern habe ich tatsächlich noch vor mir, ja . Jedi Trial sagt mir grad überhaupt nichts... ist das einer der Jugendromane? Die haben mich noch nie interessiert...

Die Lando-Reihe war zwar auch nicht das Gelbe vom Ei und hatte ebenfalls mit dem Problem zu kämpfen, dass weit und breit kein SW-Aspekt in Sichtweite war, aber wenigstens hatten die Geschichten mit Vuffi Ra eine anständige Portion Humor zu bieten, Lando's Figur fand ich sehr gut geschrieben, und die Stories, so phantastisch sie auch gewesen sein mögen, waren zumindest originell und konzentrierten sich zumeist auf ein interessantes Phänomen (wie die Pyramide), denn fast ausschließlich auf Action zu setzen. Trotzdem würde ich auch der Reihe nicht mehr als 4/10 geben...

Und Planet des Zwielichts gehört zwar ebenfalls zu den schwächeren SW-Romanen, war aber im Vergleich zu Palpatine's Auge eine Offenbarung...

Sind zwar viele Elemente von SW auch drinn, vorallem die Technologien und wirtschaftlichen Aspekte, fand ich zumindet, wie viele der Waffen der Espos und der Aufbau der CSA.
Das ist schon ein guter Punkt: Was zum Teufel ist Espos und/oder das CSA? In den Filmen habe ich von sowas nie gehört, dort heißt es, ein gewisses kleines IMPERIUM würde über die GESAMTE weit weit entfernte Galaxis herrschen...

Keine Jedi (also ich weiss ja nicht, aber machmal geht das Jedi dies und das und überall mir so auf die nerven das es richtig weh tut :/),
auch hier scheinen sich unsere Geschmäcker wesentlich zu unterscheiden. Luke war mir schon immer lieber als Han

dazu zeigt es einen Winkel von SW der sonst leider nur sehr wenig beleuchtet wird, "Abenteuer" in Fremden Welten, ohne galaktische Kriege, ohne Massenschlechten und wir haben komplette neue Weltraum-Regionen beschrieben bekommen in der Reihe, welche schon gross und besiedelt waren vor es die Alte Republik gab.
Ich gebe dir recht, dass SW-Romane ohne großen Bezug zur Handlung aus den Filmen bzw. dem daraus bekannten Universum rar sind... im Gegensatz zu dir kannich jedoch nicht behaupten, dass mir das leid täte . Da sind mir Romane wie die Crispin-Reihe deutlich lieber: Auch dort lernen wir neue Welten/Figuren etc. kennen und erleben neue Abenteuer, doch diese sind auch wirklich erkennbar ins SW-Universum eingegliedert...

Plakativ ausgedrückt: Wenn ich einen SW-Roman lese, will ich halt auch wirklich SW lesen...

Bria fand ich irgendwie intressant, aber ihre Monologe sind machmal doch etwas extrem weinerlich, nicht?
Weiß nicht, wenn man bedenkt, was sie durchmacht. Außerdem gilt das maximal für den ersten Roman, danach wird sie ja zu einer der führenden Anführer(innen) der Rebellion...

Sonst kömmen mir an sich keine wirklich intressanten wichtigen neuen Chars aus der Reihe in den Sinn.
Das vielleicht nicht, dafür werden andere interessante Figurn näher beleuchtet. Boba, Jabba, Lando, Chewie und seine ganze Beziehung zu Han. Ach ja, und den Kilrathi fand ich schon durchaus noch erwähnenswert

Es gab auch mehr als intressante Chars in Daleys Reihe - Blue Max, Badure, Ploovo, Fiolla, Gallandro und Skynx um ein paar zu nennen.
Gallandro war der einzige, der mir davon wirklich in Erinnerung geblieben ist - und der war mir wiederum zu sehr auf cool getrimmt. Der Rest ist mir nur noch dunkel als nicht weiter aufregend in Erinnerung. Und Blue Max fand ich ja nun im Gegensatz zu Vuffi Ra so überhaupt nicht witzig und/oder gelungen...

Dazu war Daley es der Hans Hintergrund als Imp fest legte, erklärte wie Han zu seiner Narbe kam und vieles anders kleines in die Richtung.
Aber nur äußerst klein. Crispin hat sich dann die Mammutaufgabe vorgenommen, all diese einzelnen Aspekt seiner Vorgeschichte, aus den Filmen, der Daley-Reihe, den Dark Empire-Comics und von woher auch sonst noch, zu einem stimmigen ganzen zusammenzufügen und eine spannende und interessante Geschichte daraus zu machen - natürlich auch noch mit zahlreichen eigenen Elementen gespickt.

Ich mag es einfach, wenn Autoren die Kontinuität eines Universums in dem sie spielen dürfen wahren und vielleicht sogar verstärken, als alles auf den Kopf zu stellen und/oder fast das gesamte Universum unter den Tisch zu kehren (wie es Daley meiner Ansicht nach gemacht hat).