Für mich ist das Höchste der Gefühle zweifellos immer noch das Live-Treffen mit meinen Mitfans (@Hmpff, ja, ne, war ja mal wieder klar...lol).
SFCD: man solls nicht vermuten, aber ich bin seit Ende der 80iger Mitglied im ältesten Deutschen SF-Club. Ich war über längere Zeit Redakteur der Sparte "Star Trek" und bin heute Beirat im Vorstand. Man kann sagen, mit dem SFCD fing meine aktive Fandoms-Karriere an.
Star Trek: ja, irgendwann mutierte ich auch mal zum Trekkie. Heute schaue ich mit Freuden, teils aber auch mit Gruseln auf diese Zeit zurück. In diese (1994) fiel auch die erfolgreiche Gründung des Trekdinners Darmstadt, welches wir dann 1999 mit der Umbenennung in Science Fiction Treff Darmstadt auch nach aussen hin auf eine breite Fanbasis gestellt haben. Glücklicherweise, denn sonst würden wir heute sicher das Schicksal vieler Trekdinner teilen...
Natürlich habe ich auch alle Auswüchse der Trek-Szene mitgemacht, wie Club-interne Kriege, das Tragen von Uniform, Schauspielerbeklatschen auf der FedCon, usw. Nun ja, das ist Vergangenheit...gottseidank. Heute sehe ich mich als universalen SF-Fan, der zwar nun nicht alles mag und konsumiert, was auf den Markt kommt, aber durchaus bereit ist, mal über den Tellerrand rauszuschauen. Leider sind viele Trekkies nicht dazu in der Lage...schade.
Perry Rhodan: hier bin ich ungefähr zu der Zeit gelandet, als Star Trek seinen Rückzug angetreten hatte. Als Liebhaber von Space-Operas dachte ich um Band 2000 herum, schauen wir mal, da wird grad so ein Hype veranstaltet, da kann ich ja mal 10 Hefte lesen und dann wieder aussteigen. Ja, von wegen...
Eine Zeit lang war ich Mitglied in der PRFZ, aber auch hier habe ich gemerkt (ähnlich wie in der Trekkie-Zeit), dass ich eigentlich wenig Interesse an den fiktiven Hintergründen einer Serie habe. Mich interessiert eben herzlich wenig, wie jetzt z.B. ein Metagrav funktioniert oder mit welcher Beschleunigung ein Kugelraumer im nächsten schwarzen Loch verschwindet. Also bin ich hier wieder ausgetreten und habe mich wieder "nur" aufs Lesen spannender Lektüre und die Orgaarbeit hinter den Kulissen des Fandoms konzentriert.
BuchmesseCon, Spacedays, usw.: Irgendwann haben sie ein neues Veranstalterteam für den wohl ältesten existierenden Con gesucht. Da ich das Pech hatte, meine Finger etwas zu weit auszustrecken, bekam ich eins übergebraten und fand mich auf einem Schiff weit entfern jeglichen Landes wieder. Oder anders gesagt, im Orga-Team des BuCons...lol.
2000 kam uns dann die Idee der ersten reinen Modellausstellung, der Darmstadt Spacedays. Nun, 2006 finden diese zum 5. Mal statt und bis jetzt ist uns nicht bekannt, dass es bundesweit eine weitere Ausstellung dieser Art und in dieser Grösse gäbe.
Area 64 - Das Magazin für SF & Fantasy bei Radio Darmstadt: nun schon seit fast 5 Jahren einmal im Monat on Air, und immer noch kein Ende abzusehen. Wir wissen bis heute nicht, ob wir überhaupt bewusst gehört werden, aber es hat schon was, im Studio am Mikro zu stehen und der Welt da draussen (ok, beschränkt auf das Sendegebiet) ein wenig die Vielfalt der SF nahe zu bringen.
Wie schon gesagt, ich sehe Online-Aktivitäten nur als Mittel zum Zweck, die entsprechenden Leute a) irgendwann mal persönlich kennenzulernen und b) sie irgendwann mal auf einem unserer Events wieder zu treffen. Deshalb verzeihe man mir, dass meistens auf die Registrierung in einem Forum als Ersteintrag der Hinweis auf einen unserer Cons oder Stammtische kommt. Ich weiss ja, dass das die Webmaster nicht so gerne sehen...<g>
Für mich spielt sich Fandom nämlich hauptsächlich immer noch in der Realität, im Treffen von Gleichgesinnten ab. Deshalb habe ich mit Onlinegames, u.ä. nicht allzuviel am Hut. Raus aus dem Chat, hin zum Stammtisch oder Con ist die Devise. Meine Lieblingsbeschäftitigung besteht jetzt auch nicht darin, Inhalte und Charaktere von Serien, Büchern usw. bis ins kleinste auszudiskutieren, sondern darin, die Events möglich zu machen, auf denen sich Fans treffen zu können. Alles natürlich auf nichtkommerzieller Basis. Ein neues Events ist "Starport Darmstadt" am 6. Mai...schauen wir mal, wies ankommt. Wir sind jedenfalls sehr optimistisch.







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