Tja, ich weiß nicht so genau was ich erwartet habe, aber nicht unbedingt, dass Rose da ein "Chosen One"-Ding abzieht. Und die TARDIS immer mehr zur Deus Ex Machina zu machen ist auch nicht unbedingt das beste für die Serie. Die Episode hatte ganz klar große Szenen, sowohl von der Action, als auch von den Charakteren her, und die "Bad Wolf"-Auflösung war in sich stimmig. Doch gerade weil alles so überdimensioniert war ("Ich lass mir mal eben die gesamte Existenz des Universums durchs Hirn rauschen"), fehlte der letzte Twist, der die Geschichte WIRKLICH groß gemacht hätte. Die beste Episode der Season war es jedenfalls nicht, aber immerhin ein konsequenter Abschluß.

Schön fand ich ja, dass die Season zwar aus Einzelepisoden bestand, aber doch alles zusammenhing. Wir hatten eine "Rose & Mickey"-Storyline, "Familie Tyler", "The Rift", "Timewar", "Slitheen", "Satellite 5" usw. und alle waren für das Finale entscheidend, selbst das "Surfboard" aus "Boom Town". Alles in allem ein schöner Abschluß, von dem ich nicht behaupten will, man hätte mehr draus machen können, denn noch größer geht wohl nicht, aber man hätte das ganze "anders" machen können.

"There was this singing..."
"Thats right. I sang a song and the Daleks ran away."

Dann also Bye-Bye Herr Eccleston, es war fantastisch, "you were fantastic".
Und auch wenn ich mich weit aus dem Fenster lehne: Nach dem ersten Schock (also beim zweiten Ansehen der Szene) fand ich David Tennant eigentlich schon gleich sympathisch. Radikal anderer Typ, aber lustig.