Streng genommen wird die Serie nicht von BBC eingestellt, sondern nicht fortgesetzt, weil die Hauptdarsteller aufhören möchten, solange sie die Serie noch qualitativ hochwertig finden.Zitat von Prospero
John Simm hat schon zur Zeit der ersten Staffel in einem Interview gesagt, daß er lieber erst wieder eine neue schauspielerische Herausforderung wie z.B. einen Serienkiller annehmen möchte, anstatt eine zweite Staffel von "Life On Mars" zu drehen. So gesehen ist es schön, daß es überhaupt jetzt schon bzw. überhaupt eine zweite Staffel gibt.
Da Simm von der Qualität der zweiten Staffel der brillianten Serie "The Lakes" ('Rosamunde Pilcher mit Sex', wie ich ironisch gern sage; "The Lakes" bekam mehr Beschwerden als "Queer As Folk" und ist eine dramatische Serie mit brilliant gezeichneten tragischen Charakteren. Sehr empfehlenswert, nicht nur wegen John Simm) sehr enttäuscht/"pissed off" war, gehe ich davon aus, daß er weiß, wann er am Besten die Reißleine ziehen sollte.
Nicht, daß ich nicht denken würde, daß noch reichlich Potential in der Serie steckt... aber bevor sich alles wiederholt, weil sich die Autoren in eine Ecke manövriert haben und ein zweites "The X-Files" produzieren, möchte ich lieber ein Ende, auf das ich gerne zurückblicke.
Falls Ihr für neue Erfahrungen offen seid und Euch die Zeit bis zur zweiten Staffel von "Life On Mars" noch zu lange dauert, kann ich Euch weitere Projekte von John Simm ans Herz legen (in denen oft auch Philip Glenister vorkommt). Der Mann ist nämlich sehr wandlungsfähig und spielt wird jeder Charakter mit eigener Mimik, Gestik, Sprache und natürlich auch unterschiedlichen Emotionen. In "Sex Traffic" gefiel er mir z.B. sehr gut, vor allem, was die Emotionen anging, und der Film an sich war - bis auf die amerikanischen Darsteller - sehr beeindruckend. Nicht zu verwechseln mit "Human Traffic" - dort ist er noch sehr jung und spielt den Anti-Sam. Der Film ist allerdings eher gutes Mittelfeld.
Wenn Ihr Politthriller mögt, dann kann ich Euch "State of Play" mit John Simm und David Glenister sehr empfehlen. Die Mini-Serie ist klasse, es sei denn, man mag keine komplexe Handlung.





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