Da wir gerade beim Klugscheißen sind
TFTs speichern im Bildpunkt mittels eines Transistors (einem T(hin) F(ilm) T(ransistor)) den Helligkeitswert. Deswegen würde der Bildpunkt quasi ohne zutun auch einige Zeit so bleiben (und flimmert auch nicht). Träge sind die Displays beim Ändern der Helligkeit des Bildpunktes, je mehr Helligkeit geändert werden muß, desto langsamer passiert das (da die elektrische Ladung erst mal vernichtet bzw. reingebracht werden muß, und durch die hauchdünnen, transparenten Leitungen, welche am Display sind, geht das nur begrenzt, da nicht beliebig große Strome fließen können). Deswegen schummeln die TFT-Hersteller gerne mal mit der "Reaktionszeit", indem nicht der Wechsel vom schwarz nach weiß angegeben wird.....
Bei TFTs mit analogem Eingang wird das VGA-Signal erst mal digitalisiert, zwischengespeichert und dann ans Display weitergeleitet. Digitalisert wird es so schnell, wie es herkommt, meist bis zu 75 oder 85 Hz, aber ans Panel weitergegeben wird es üblicherweise 60 mal pro Sekunde.
Deswegen funktionieren 3D-Brillen, welche abwechselnd ein Auge abdunkeln, nicht mit TFTs, weil die viel zu langsam sind, und das Signal verzögert dargestellt wird....






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