Bevor ihr mit eurer gegenseitigen Glaubensverwerferei weitermacht, mal eine Sache: diese allgemeine Abstempelei "Glaube = schlecht, lächerlich" ist doch auch nicht viel besser als der religiöse Fanatismus. Ist das nicht genauso die Angst, vor dem, was man nicht erklären kann?

Ich persönlich finde es hat was faszinierendes, wie jemand einfach an etwas glauben kann, ohne jemals einen Beweis dafür gehabt zu haben. Einfach zu wissen, dass es so ist. Damit meine ich nicht diesen anerzogenen Glauben, dieses von klein auf einfach nichts anderes gekannt zu haben, sondern für sich selbst diesen Entschluss gefasst zu haben.

Vielleicht gibt es ja sogar einen Gott. Und das kommt doch auch ganz auf die Sichtweise an. Wenn Gott als der Schöpfer der Menschheit auf Erden definiert wird, schön, dann war es vielleicht der (wenn es denn so war) zufällig vorbeigekommene Asteorid, der unsere einzelligen Vorfahren auf den Planeten gebracht hat. Wenn er die innere Kraft sein soll, ebenfalls gut, dann ist es für mich halt etwas, was ich selbst bewerkstelligt habe, für andere dieser Funke Gottes, der uns alle verbindet. Man kann es doch sehen und nennen wie man will.

Den Fanatismus oder schon allein das Aufdrängen des eigenen Glaubens schließe ich hierbei natürlich aus. Es geht allein darum, was der einzelne für sich nutzt.

warum Bildung und Logik einen Menschen im 21. Jahrhundert nicht allmählich aus der "Steinzeit" bringt?
Bildung und Logik... ist das alles, was wir sein wollen? Da soll dann die schöne neue Welt nach der "Steinzeit" sein?

War jetzt etwas Off-Topic, aber Verschwörungstheorien sind ja auch eine Art Glaube... und ansonsten war das soweit ich weiß mein erster Post in diesem Forum.