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Das Grundproblem der Überprüfbarkeit von Informationen bleibt. Jede Information bleibt eine unbestätigte Meinung, bis ich in der Lage bin Ihren Wahrheitsgehalt selber zu überprüfen. Da hilft auch eine große Vielfalt nichts.

Das ist auch dem Grundgedanken der Aufklärung entsprechend, die fordert, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Wenn ich mich an die Informationen anderer halte, die ich nicht selber logisch und/oder Inhaltlich prüfen kann, übernehme ich die Meinung anderer. Mein Bild der Welt wird geprägt von dem was andere mir sagen.

Ich kann nur wählen wem ich glauben will. Mohammad oder Jesus - Anne Will oder verschwörungen.com
Mein Grundgedanke war der, dass man der Wahrheit durch Quantifizierung am Nächsten kommt - also den Zugang zu einer großen Anzahl an Informationen, die einen Sachverhalt aus verschiedenen Blickwinkeln schildern. Das entbindet einen natürlich nicht von der Verantwortung, diese Informationen entsprechend einzuordnen und eine eigene Wertung zu treffen. Den Wahrheitsgehalt der meisten Informationen wirst Du niemals selbst überprüfen können - dafür ist die Welt und das notwendige Wissen schlichtweg viel zu groß. Jeder von uns ist in der Lage nur einen kleinen Ausschnitt der Welt direkt zu erleben - für alles Andere sind wir auf die Zuverlässigkeit von Informationen aus zweiter Hand angewiesen.

Um Reiners Beispiel mit der Mondlandung anzuwenden:
Keiner von uns wäre in der Lage den Wahrheitsgehalt der Mondlandung selber nachzuprüfen - insofern Ihr keine Rakete im Garten stehen habt, die Euch zum Mond bringt um dort die Fußabdrücke der Astronauten abzuchecken.