Tja wenn eine Fähigkeit ungenutzt ist, verkümmert sie, bis sie ganz verschwindet. Ich denke es wird auch unter den Romulanern Telepathen geben, es gibt ja auch menschliche Telepathen in TNG. Aber schau Dir die Ocampa aus Voyager an, Kes fing mit Tuvoks Hilfe an ihr ganzes schlummerndes Potential zu erforschen und die im Weltall lebenden Ocampa hatten nicht nur eine höhere Lebenserwartung sondern auch mehr Kontrolle über ihre geistigen Fähigkeiten. Die unter der Erde lebenden Ocampa konnten "nur" telepathisch miteinander reden.

Vulkanier könnte man meinen sind keine wirklichen Telepathen, sondern Wesen die durch Meditation, Training und körperlichen Kontakt Gedanken empfangen und übermitteln können, deren Verbindung ist weitaus subtiler als die "echte" direkte Telepathie anderer Sar Trek Rassen, wie die der Betazoiden beispielsweise. Alle Vulkanier haben latent die Fähigkeiten zur Gedankenverschmelzung, diese muss jedoch wirklich trainiert werden, denn wie man in Enterprise gesehen hat, kann durch falsche Ausübung eine degenerative Nervenkrankheit ausgelöst werden. Tuvok zumindest hat bewiesen, dass Vulkanier sensitiv für andere Telepathen oder Geistwesen sind, können aber deswegen noch nicht interagieren.

Um zum Thema zurückzukommen: um nun Die Gedankenverschmelzung zu können bedarf es geistiger Kontrolle durch Meditation und ener Ideologie die der Logik zugewandt ist. Die "die unter den Schwingen des Raubvogels wandeln" (Romulaner) haben sich aktiv gegen die Logik, gegen die Lehren von Surak und für die Gefühlswelt entschieden, was ihren Exodus von Vulkan einleitete. Da sie aufhörten oder vielmehr nicht damit begannen Selbstkontrolle auszuüben, hörten sie auch auf ihre latenten Fähigkeiten zu schulen und über Generationen hinweg verschwand so diese Fähigkeit.

LG Amu