Daher fand ich gerade gut, dass man Star Trek aus dem Namen herausgehalten hatte. Es kam nur auf Drängen des Senders doch noch dazu kam. Es ist ja schön dass SciFi heutzutage mehr kann, das rettet diese Serien auch nicht vor der Laufzeit die Enterprise hatte oder unterschreitet diese merklich, gerade Firefly. Das Problem von SciFi ist einfach nur, dass es trotz Allem was es heutzutage bieten kann, immer doch nur eine Niesche bleibt und es scheinbar nur eine bestimmte Anzahl von solchen Serien im US TV gibt/geben kann.
Die Zeiten von klassischen Scifi Serien auf allen Sendern ist vorbei und dann sind es eben auch meist solche Serien die komplett ohne Effekte oder nur mit Wenigen auskommen können (Kyle XY, Journeyman z.B.) da sie ihren Schwerpunkt eben doch eher im Drama oder Family Aspekt der Serie haben. Ich will aber auch Weltraum haben und da gibt's nur Atlantis (...) und BSG, wenn es denn mal läuft.
Natürlich ist das Talent der "kreativen Köpfe" auch und vor allem beim Ende einer Serie ausschlaggebend und ich finde es bis heute problematisch, dass Berman & Braga Manny Coto die letzte Folge quasi diktiert haben, hat er doch in der restlichen 4. Staffel wirklich gute Arbeit geleistet. Das Problem ist einfach dass eine Serie heute eine schlechte und quotenniedrige Staffel kaum noch überlebt (wenn überhaupt die ersten 13 Folgen), wie damals DS9 z.B., die viele gerade in den Anfängen für mies halten (was ich zwar nicht so sehe aber nichts hiermit zu tun hat). Star Trek war eben Prestigeobjekt und konnte sich viel zu lange schlechte Quoten leisten und schlechte Geschichten erzählen, denn das Studio hat den Produzenten Woche für Woche weiter Geld in den Arsch geblasen. Andererseits sind diese Entscheidungen im US TV-Markt auch oft nicht aus der Sicht des Konsumenten oder Produzenten zu verstehen, sondern nur aus dem Studio-Sender-Blickwinkel. So wird mit Serien generell nur noch wenig Geld verdient (erst als DVD Release) aber nur für DVD zu produzieren ist vielen zu risikoreich, also wir's gemacht wie hierzulande: in immer kürzeren Abständen jagt eine Realityshow die andere, Edutainment Shows werden aus dem Boden und in den selben zurückgestampft, kosten die Sender aber nur Bruchteile dessen was ein Commitment zu einer geplant langlebigen Serie bedeutet.
Das Probelm ist, die Sender denken sie produzieren, was der Zuschauer sehen will (starke Quote), dabei weiss der Zuschauer das überhaupt nicht (die die es doch tun haben entweder keinen Fernseher oder kaufen eh nur DVDs). Nunja das war etwas sehr abschweifig...
Jedenfalls gibt es diverse Umstände die zum Absetzen von Enterprise geführt haben (einige interne davon werden wir wohl nie erfahren) und ich hätte mir eine 5. gewünscht, vor allem nach den Aussagen von Coto, was er noch vorhatte.









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schließlich schilderst du deine gründe gut nachvollziehbar.
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