Was natürlich Unsinn ist. Das Weltall ist nämlich nicht leer sondern enthält Staub und Gas in geringer Dichte.Zitat von Zero_sgp
Gemäß dem physikalischen Grundsatz daß einer Kraft immer eine gleich starke Kraft entgegen wirkt, muss ein Raumschiffantrieb den mechanischen Schub gegen ein Medium geringer Dichte erzeugen. Das bedeutet daß ein fliegender Ziegelstein höhere Antriebsenergie benötigt als ein keilförmiger Schiffsrumpf. Denn Gas und Staub drücken vorne gegen das Schiff, wenn auch mit sehr geringer Kraft. Bei den großen Entfernungen im All ist der dadurch verursachte Mehrbedarf an Antriebskraft jedoch erheblich.
Zum Thema CGI-Effekte bei Babylon 5 (Serie): Ihr müsst da ein paar zusätzliche Aspekte berücksichtigen. Zum Einen die Zeit in der die Serie entstand. 1994 trat B5 gegen DS9 bei Star Trek an. Im direkten Vergleich waren die CGI-Effekte bei B5 deutlich blillianter und detailreicher. Zum Zweiten die verwendete Technik. Zu Beginn verwendete man Commodore Amiga 2000 mit Lightwave-Software. Nur zur Orientierung: Die 2000er Amigas besaßen eine 20 MHz CPU und konnten maximal 8 MB RAM verwalten. Ich habe auf den Warner-Seiten sogar ein Bild aus der Zeit gefunden:
Zum Dritten das Budget das für die gesamte B5-Produktion zur Verfügung stand war im direkten Vergleich zu DS9 doch sehr begrenzt. Zum Vierten und Letzten solltet ihr vielleicht bedenken, daß Abstriche bei den CGIs aus technischen oder finanziellen Gründen teilweise zu dem ganz besonderen Charme von B5 beigetragen haben. Ich nenne da als Beispiel den Hyperraum. Obwohl der nie so dreidimensional und feurig war wie ihn JMS immer haben wollte, so wirkte er vielleicht gerade deswegen so bedrohlich weil man ihn optisch nicht vollständig erfassen konnte.
Ich habe schon einmal die Meinung gelesen, daß die Effekte schlechter wurden als die CGIs von Netter Digital Entertainment übernommen wurden. Da sollte man schon ernsthaft drüber nachdenken warum das so war. Denn immerhin setzte NDI keine schwachbrüstigen Amiga 2000 mehr ein sondern vergleichsweise gute SGI Indigo Workstations mit 90 MHz starker RISC-CPU und 64 MB RAM.







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