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Thema: Ausländerkriminalität - Eine Kurzanalyse

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  1. #1
    Dauerschreiber
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    Standard AW: Ausländerkriminalität - Eine Kurzanalyse

    Zitat Zitat von mlptrainer
    Ausländerkriminalität
    Während die Kriminalität bei den Deutschen sinkt, steigt sie vor allem bei ausländischen Jugendlichen an.
    ---
    vielleicht hilft bildung?

    Ausländerkriminalität

    Die Behauptung, Ausländer seien um ein Vielfaches krimineller als Deutsche, gehört zum Repertoire rechtsradikaler Propaganda, aber auch einiger konservativer Politiker, die damit die Forderung nach geschlossenen Grenzen untermauern. Zum Beweis wird die Kriminalstatistik zitiert, die angeblich dokumentiert, dass nahezu ein Drittel aller von der Polizei ermittelten Tatverdächtigen einen ausländischen Pass hatten, während aber höchstens neun Prozent der Wohnbevölkerung in Deutschland "Ausländer" sind. Jugendliche Ausländer gar seien in Großstädten viermal so häufig wie junge Deutsche als Tatverdächtige oder Täter auffällig. Solchen simplen Behauptungen steht eine vielfältigere Wirklichkeit gegenüber.

    Um ein richtiges Bild zu bekommen, muss man zunächst die Delikte in der Kriminalstatistik gesondert betrachten, die nur Ausländer begehen können, weil sie mit ihrer besonderen Lage in Verbindung stehen: Meldevergehen, falsche Angaben über die Herkunft oder die Einreisewege, illegaler Grenzübertritt.

    Irreführend in der Kriminalstatistik ist zweitens die fehlende Unterscheidung zwischen Ausländern, die zur Wohnbevölkerung in Deutschland gehören (und die mit dem Vorwurf besonderer Kriminalität diskriminiert werden sollen), und illegalen, durchreisenden, vorübergehend in Deutschland lebenden Personen. Grundtatsache ist, dass integrierte Ausländer in Deutschland, und sie bilden die überwältigende Mehrheit, nicht öfter mit dem Gesetz in Konflikt kommen als Deutsche. Ein Viertel bis ein Drittel der Ausländer, die in der Kriminalstatistik erscheinen, sind dagegen Touristen, Illegale und alle, die ausschließlich zum Zweck ungesetzlicher Taten (Diebstahl, Raub, Drogenhandel, Prostitution und Zuhälterei, Schmuggel) ins Land einreisen. International operierende Verbrecherbanden können allenfalls in vordergründiger demagogischer Absicht mit den Ausländern verglichen werden, die zum Teil in dritter Generation in Deutschland leben.



    Weiterhin muss beachtet werden, dass Ausländer (ohne Rücksicht darauf, ob sie Arbeitsmigranten, Touristen, Grenzgänger, Bandenkriminelle sind) generell schneller unter Tatverdacht geraten als Deutsche („Tatverdachteffekt“), unter anderem, weil die Anzeigefreudigkeit der Bevölkerung gegenüber „Ausländern“ größer ist als gegenüber Deutschen („Anzeigeeffekt“).

    Zur Verzerrung des Bildes trägt zusätzlich bei, dass die Kriminalstatistik Tatverdächtige aufführt, die nicht notwendigerweise auch Täter sein müssen.

    Experten verweisen außerdem darauf, dass Kriminalstatistiken nur aussagefähig sind, wenn das Sozialprofil der Täter bzw. Tatverdächtigen in die Betrachtung einbezogen wird. Als Ergebnis einer differenzierenden Auswertung der Kriminalstatistik ergibt sich, dass die Kriminalität der ausländischen Wohnbevölkerung (Arbeitsmigranten) gegenüber vergleichbaren deutschen sozialen Gruppen geringer ist. Ausländer, die ständig in Deutschland leben, sind also gesetzestreuer als Deutsche in gleicher sozialer Position.

    Eine Tatsache steht freilich fest: Auch in einer bereinigten Kriminalstatistik, die nach Statusgruppen unterscheidet, sind jugendliche Ausländer, insbesondere 14- bis 17-Jährige, im Vergleich zu deutschen Altersgenossen mit mehr Straftaten (Eigentums- und Gewaltdelikten) vertreten. Das hat verschiedene Gründe, zu denen unter anderem wirtschaftliche Probleme, mangelnde Integrationshilfen, unzureichende Sprachkenntnisse und fehlende Chancen auf dem Arbeitsmarkt gehören. Jugendkriminalität ist, bei Ausländern wie bei Deutschen, nicht zuletzt eine Folge der Bildungsmisere.

    bpb.de
    Sie sollten zunächst versuchen, objektiv auf die Problematik der gescheiterten Immigrationspolitik einzugehen, ehe sie die Nazikeule hervorzerren.
    ich übersetze mal: ich werfe euch jetzt ein paar nette, von mir ausgesuchte, schlagzeilen zu, und ihr bildet euch dann ne meinung. aber nazi dürft ihr mich nicht nennen.

    ne ne, die seite ist recht geschickt gemacht. aber trotzdem fällt, gerade daran was man nicht liest, all zu sehr auf, was der schreiberling sagen will.

    aber wahrscheinlich bin ich einfach zu nett zu ausländern. na ja, am ende bin ich dann aber auch bald ein von ihnen. das ist wohl so etwas wie befangenheit.

  2. #2
    Frischling
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    13

    Standard AW: Ausländerkriminalität - Eine Kurzanalyse

    Zitat Zitat von Loser
    ne ne, die seite ist recht geschickt gemacht. aber trotzdem fällt, gerade daran was man nicht liest, all zu sehr auf, was der schreiberling sagen will.

    Wenn z.B. in Berlin bei den unter 14jährigen 77% der sog. Intensivtäter "Migrationshintergrund" haben, während der Migrantenanteil in dieser Antersgruppe im Stadtdurchschnitt "nur" bei 30-40% liegt, dann ist das ein sehr wichtiger Hinweis, daß hier etwas gewaltig aus dem "Ruder" gelaufen ist.

    Wenn immer soziale Faktoren wie Bildung für die erhöhte Kriminalität bei Migranten herangezogen werden, aber selbst im gymnasialen Bereich die Täterraten doppelt so hoch wie bei den Deutschen sind, dann ist dies ein wichtiger Hinweis, daß etwas aus dem "Ruder" gelaufen ist.


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