absolut geniales stück Fernsehen,...
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absolut geniales stück Fernsehen,...
"Bottom line is, even if you see 'em coming, you're not ready for the big moments. No one asks for their life to change, not really. But it does. So what are we, helpless? Puppets? No. The big moments are gonna come, you can't help that. It's what you do afterwards that counts. That's when you find out who you are."
Buffy - Becoming, Part One
Ja, ich muss zugeben, die Folge war schon eine gute Homage an die alten John Woo Filme. Sehr leicht zu erkennen war natürlich die Sequenz in der Lagerhalle, die ist aus "A Better Tomorrow" entnommen (die Szene, in der Mark Gor erst die Waffen im Gang versteckt und dann die Gangster nieder mäht) und das Ende im Krankenhaus stammt natürlich aus "Hard Boiled".Zitat von chani
In dieser Folge gefiel mir auch der Humor von Rodney wieder besser, nicht mehr so nervig wie letzte Woche.
Ich frage mich nur, wie lange man jetzt noch so mit der Deadalus rumeiern will. Wenn man sich mal die zweite Staffel anschaut (selbst nachdem die Wraith eine Verteidigung gegen die Beam-Bomben hatten), war die Deadalus nicht annähernd so fragil wie in dieser Staffel...
Hail to the King, Baby! Unser Ein-Mann-Killerkommando is back! Solche Episoden sollte es auch geben, die gehören einfach dazu!
Aber nun husch, zurück zur Storyline!
Wraith auslöschen? Galaxie säubern? Antikerwaffen finden?
An Sateda bin ich mit gemischten Erwartungen rangegangen. Es sollte eine Ronan-Story werden (schon mal schlecht, schließlich kann ich mit seinem Charakter einfach nichts anfangen), aber gleichzeitig auch eine Folge, die den Hintergrund eines Charakters beleuchtet (eindeutig gut!). Glücklicherweise ist es dann so ziemlich die erste Folge geworden, in dem mir Ronan mal sympathisch war. Schon in der Szene im Käfig mit Sheppard und Teyla hat er mehr Emotionen gezeigt (die nichts mit wildem Herumschießen oder dem Töten von irgendjemanden zu tun haben), als in sonst einer Folge.
Eigentlich hätte allein seine Huntergrundgeschichte die ganze Folge tragen können. McKays x-te Szene auf der Krankenstation, in der er unter Drogeneinfluss vor sich hin laberte, hätte man sich sparen können. Genauso hat sich mir immer noch nicht so wirklich der Sinn der Szene mit Sheppard und Teyla auf der Daedalus eröffnet. Teyla wirkte uncharakteristisch undiplomatisch und sollte das eine Sheppard-Charakterentwicklungsszene sein, die ich irgendwie nicht als solche wahrgenommen habe? Dass er seine Leute nicht im Stich lässt, hatten wir ja schon vorher geklärt.
Na jedenfalls hat Ronan nach über einer Staffel endlich die Folge bekommen, die er schon vor fast einer Staffel hätte haben sollen. Wir erfahren mehr über sein Leben, bevor er zum Läufer wurde, indirekt über die Dorfbewohner auch etwas aus dieser Zeit und in dieser Folge erhält er gleich die Gelegenheit, zumindest teilweise damit abzuschließen. Kurz gesagt: hinter seiner wilden Umherschießerei steckte endlich eine nachvollziehbare Motivation.
Was ich der Folge auch eindeutig anrechnen muss, ist der mal völlig andere Stil, in der sie in Szene gesetzt wurde. Ab und zu ist das zwar nicht so gut gelungen (musste das ein oder andere Mal unfreiwillig Grinsen, wenn Ronan doch etwas zu übertrieben seine unerbittlichen SloMo-Szenen hatte - woah, er kann in Zeitlupe den Gang entlang gehen :laugh, an anderen Stellen hat es dagegen wesentlich besser funktioniert. Aber schon allein aus dem visuell eher einheitlichen Atlantis-Trott herausgerissen zu werden, ist mir schon ein paar Pluspunkte wert.
Aber eine Frage hab ich dann doch: Was war das für eine merkwürdige Brille, die der eine Wraith aufhatte, bevor er Ronan zum ersten Mal angegriffen hat? Ich dachte erst, er könnte damit vielleicht im Dunkeln sehen, aber im Raum hat er sie ja abgesetzt. Und da Wraith auch in hellen Wüstenlandschaften keine Probleme mit dem Sehen haben, wird er wohl kaum eine Sonnenbrille für den eher dunklen zerstörten Planeten gebraucht haben.![]()
Bei den Wraith hab ich sowieso allgemein die Kritik, dass die inzwischen schon wieder viel zu leicht zu erschießen sind. Vorher noch so gut wie kugelsicher fallen sie jetzt schon nach etwa 3 Schüssen um und bleiben liegen.
Eine storymäßig und visuell starke Folge innerhalb in letzter Zeit vieler schwächerer Atlantis-Folgen. Da drücke ich auch mal ein Auge zu und gebe dieser Folge die Höchstwertung. In der Hoffnung, dass es diese Staffel noch ein paar solcher Folgen gibt - und Ronan in Zukunft vielleicht nicht in seine alten Verhaltensweisen zurückfällt.
@meineVorgänger: Was hat euch denn eigentlich so gut an der Folge gefallen, dass ihr ihr die Höchstwertung gegeben habt?![]()
Viele tote Warith? Bei entspechenden Wraithleichenbergen hätte es 6 Punkte geben müssen...![]()
Wir müssen doch mitfiebern mit unseren Protagonisten!
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