An Sateda bin ich mit gemischten Erwartungen rangegangen. Es sollte eine Ronan-Story werden (schon mal schlecht, schließlich kann ich mit seinem Charakter einfach nichts anfangen), aber gleichzeitig auch eine Folge, die den Hintergrund eines Charakters beleuchtet (eindeutig gut!). Glücklicherweise ist es dann so ziemlich die erste Folge geworden, in dem mir Ronan mal sympathisch war. Schon in der Szene im Käfig mit Sheppard und Teyla hat er mehr Emotionen gezeigt (die nichts mit wildem Herumschießen oder dem Töten von irgendjemanden zu tun haben), als in sonst einer Folge.
Eigentlich hätte allein seine Huntergrundgeschichte die ganze Folge tragen können. McKays x-te Szene auf der Krankenstation, in der er unter Drogeneinfluss vor sich hin laberte, hätte man sich sparen können. Genauso hat sich mir immer noch nicht so wirklich der Sinn der Szene mit Sheppard und Teyla auf der Daedalus eröffnet. Teyla wirkte uncharakteristisch undiplomatisch und sollte das eine Sheppard-Charakterentwicklungsszene sein, die ich irgendwie nicht als solche wahrgenommen habe? Dass er seine Leute nicht im Stich lässt, hatten wir ja schon vorher geklärt.
Na jedenfalls hat Ronan nach über einer Staffel endlich die Folge bekommen, die er schon vor fast einer Staffel hätte haben sollen. Wir erfahren mehr über sein Leben, bevor er zum Läufer wurde, indirekt über die Dorfbewohner auch etwas aus dieser Zeit und in dieser Folge erhält er gleich die Gelegenheit, zumindest teilweise damit abzuschließen. Kurz gesagt: hinter seiner wilden Umherschießerei steckte endlich eine nachvollziehbare Motivation.
Was ich der Folge auch eindeutig anrechnen muss, ist der mal völlig andere Stil, in der sie in Szene gesetzt wurde. Ab und zu ist das zwar nicht so gut gelungen (musste das ein oder andere Mal unfreiwillig Grinsen, wenn Ronan doch etwas zu übertrieben seine unerbittlichen SloMo-Szenen hatte - woah, er kann in Zeitlupe den Gang entlang gehen :laugh, an anderen Stellen hat es dagegen wesentlich besser funktioniert. Aber schon allein aus dem visuell eher einheitlichen Atlantis-Trott herausgerissen zu werden, ist mir schon ein paar Pluspunkte wert.
Aber eine Frage hab ich dann doch: Was war das für eine merkwürdige Brille, die der eine Wraith aufhatte, bevor er Ronan zum ersten Mal angegriffen hat? Ich dachte erst, er könnte damit vielleicht im Dunkeln sehen, aber im Raum hat er sie ja abgesetzt. Und da Wraith auch in hellen Wüstenlandschaften keine Probleme mit dem Sehen haben, wird er wohl kaum eine Sonnenbrille für den eher dunklen zerstörten Planeten gebraucht haben.![]()
Bei den Wraith hab ich sowieso allgemein die Kritik, dass die inzwischen schon wieder viel zu leicht zu erschießen sind. Vorher noch so gut wie kugelsicher fallen sie jetzt schon nach etwa 3 Schüssen um und bleiben liegen.
Eine storymäßig und visuell starke Folge innerhalb in letzter Zeit vieler schwächerer Atlantis-Folgen. Da drücke ich auch mal ein Auge zu und gebe dieser Folge die Höchstwertung. In der Hoffnung, dass es diese Staffel noch ein paar solcher Folgen gibt - und Ronan in Zukunft vielleicht nicht in seine alten Verhaltensweisen zurückfällt.
@meineVorgänger: Was hat euch denn eigentlich so gut an der Folge gefallen, dass ihr ihr die Höchstwertung gegeben habt?![]()





). Glücklicherweise ist es dann so ziemlich die erste Folge geworden, in dem mir Ronan mal sympathisch war. Schon in der Szene im Käfig mit Sheppard und Teyla hat er mehr Emotionen gezeigt (die nichts mit wildem Herumschießen oder dem Töten von irgendjemanden zu tun haben), als in sonst einer Folge.
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