Ehrlich gesagt: Ja, das ist - meiner Meinung nach - zu viel verlangt. Sobald man offiziell für etwas steht und mitorganisiert oder gar für etwas Hauptverantwortlich ist, muss man - meiner Meinung nach - mit Krtitik professioneller umgehen.Zitat von Reiner
Sobald man für etwas Offizielles einsteht, mußt man sich bewußt sein, daß alles, was man ab jetzt sagt und tut, öffentlicher Kritik ausgesetzt ist. Wenn ich z.B. ein Fantreffen organisiere oder eine Zeitung oder ein Bühnenstück herausbringe, dann ist mir klar, daß ich im Vorfeld und auch im Nachhinein Kritik einstecken werde, vor allem, wenn etwas nicht so läuft, wie es ursprünglich geplant war.
In einem solchen Fall ist es jedoch meine Aufgabe, all meine Energie in das Lösen dieses Problems zu stecken und es im Stillen/Privaten auszuräumen, anstatt der ganzen Welt zu zeigen, daß ich mit dem Problem allein nicht klarkomme.
Du darfst nicht mit der Erwartungshaltung an eine Organisationstätigkeit herangehen, alle glücklich und zufrienden zu stellen, denn das wird Dir nur in den seltensten Fällen gelingen, da nichts perfekt ist. Du kannst nur Dein Bestes geben und aus den Fehlern, die Du machst, lernen.
An Deiner Stelle wäre ich jagwriter78 für ihr Engagement, alle TBFC-Teilnehmer per PM anzuschreiben, dankbar gewesen. Stattdessen brichst Du offiziell einen riesigen Streit vom Zaun, weil ihr Dein Humor nicht gefallen hat und Du Dich hintergangen fühlst. Ob die Kritik Dir offen ins Gesicht gesagt wurde oder nicht, spielt dabei eigentlich keine Rolle. Mir sagen auch die wenigsten direkt, ob ihnen etwas, das ich organisiert habe, gefallen hat oder nicht. Sowas erfährt man oft eher "hintenrum". Die, die mich besser kennen, wissen, daß sie mir Kritik auch direkt entgegenbringen können, weil ich dann nicht explodiere, sondern im Gegenteil dankbar bin, weil ich schauen kann, ob ich nächstes Mal etwas besser machen kann.
Tut mir leid, es war mir nicht klar, daß es sich um separate Beiträge handelt.Zitat von Reiner





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