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Thema: TV-Tipps Archiv/Galerie: "Unser Stöberdachboden"

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  1. #29
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: TV-Tipps "Kultiges & Klassiker"

    @ lars

    danke, ich hätte die filme sonst fast verpasst! wirklich super,
    dass diese 2 klassiker mal wieder zusammen im tv gezeigt werden!
    hatte bisher nie gelegenheit, sie vollständig zu sehen.

    hier noch bezüglich stalker eine ergänzung zu lars' tipp:

    Mittwoch, 18. Oktober 2006
    um 22:40
    arte


    VPS : 22.40


    Stalker



    Spielfilm, Sowjetunion 1978, ZDF
    Regie: Andrej Tarkowskij, Drehbuch: Arkadi Strugazki, Boris Strugazki, Kamera: Aleksandr Knyazhinsky, Georgi Rerberg, Leonid Kalashnikov, Musik: Eduard Artemyev, Komponist: Eduard Artemjew; Schnitt: Lyudmila Feiginova, Produktion: Gambaroff-Chemier Interallianz, Produzent: Progress Film, Aleksandra Demidova
    Alissa Frejndlich (Frau des Stalker), Aleksander Kajdanowski (Stalker), Anatolij Solonizyn (Schriftsteller), Nikolai Grinko (Wissenschaftler), Natasha Abramova (Martha, Tochter des Stalker), Olegar Fedoro (Stalkers Double)



    Ein "Stalker" ist jemand, der die Grenze zur "Zone" überschreitet. Und die "Zone" ist ein rätselhafter, gefährlicher Ort, an dem angeblich die innersten menschlichen Wünsche in Erfüllung gehen. Unter der Führung eines Stalkers machen sich ein neugieriger Schriftsteller und ein Professor auf, um dem Mysterium auf den Grund gehen.

    Unter der Führung eines "Stalkers" - ein Pfadfinder und Ortskundiger, der am Rande der Welt in einer vom Verfall gezeichneten Industrielandschaft lebt - begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in die so genannte Zone: ein geheimnisvoller, verbotener Ort, an dem angeblich die tiefsten Wünsche der Menschen in Erfüllung gehen. Zu dritt betreten sie eine menschenleere Welt, in deren Mitte ein verfallenes Gebäude steht. Hier gehen Realität und Traumwelt nahtlos ineinander über, was unter den Männern Angst und Faszination auslöst - und die unterschiedlichen Motive des abenteuerlichen Ausflugs der drei Reisenden in die Geheimnis umwobene Zone zutage bringt. Die Expedition wird zum Trip in die Innenwelt der Protagonisten und zum Panorama einer gottverlassenen europäischen Zivilisation.



    Das kleine Extra
    Tarkowskij war mit der ersten Fassung von "Stalker" so unzufrieden, dass er das gesamte belichtete Material vernichten ließ und alles noch einmal drehte. Dass die Verantwortlichen des sowjetischen Filmstudios Mosfilm sich diesen Exzess des Künstlers gefallen ließen, macht deutlich, welchen Status Andrej Tarkowskij innerhalb des staatlichen Filmwesens genoss. Freilich war diese außergewöhnliche Position nicht in erster Linie der Ehrfurcht der Parteigewaltigen vor dessen künstlerischer Bedeutung zu verdanken, sondern wohl eher der Tatsache, dass Tarkowskijs große internationale Reputation westliche Devisen in die leeren Kassen brachte. Ähnlich wie in "Solaris" benutzt Tarkowskij auch bei seinem enigmatisch-rätselhaften Meisterwerk "Stalker" eine Science-Fiction-Vorlage als Hintergrund für mystisch-philosophische Reflexionen und überwältigende Bildvisionen, mit denen er die Grenzen des herkömmlichen Erzählkinos sprengt. Mit der Ausstrahlung von "Stalker" und "Solaris" ehrt ARTE den großen russischen Regisseur, dessen Tod sich 2006 zum 20. Mal jährt.



    >>von arte.tv<<
    hier gibts noch mehr filmplakate zu tarkowski-klassikern:
    http://tarkovsky01a.webcindario.com/...rkovsky_01.htm

    "stalker" bei wiki:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Stalker_(Film)



    und hier noch ein (fast) echter antonioni zu später stunde:
    heute,
    nach mitternacht
    0.20 - 2.00 Uhr
    ARD

    Jenseits der Wolken
    (Par-delà les nuages)




    Episodenfilm, Italien, Frankreich, Deutschland 1994,
    Regie: Michelangelo Antonioni, Wim Wenders, Buch: Tonino Guerra, Michelangelo Antonioni und Wim Wenders, Kamera: Alfio Contini, Robby Müller, Musik: Lucio Dalla, Laurent Petitgand, Van Morrison und U 2, Produzent: Stéphane Tchalgadjieff, Philippe Carcassonne, Ulrich Felsberg und Vittorio Cecchi Gori. Autor: Michelangelo Antonioni, Mit: John Malkovich, Kim Rossi-Stuart, Ines Sastre, Sophie Marceau, Chiara Caselli, Peter Weller, Fanny Ardant, Jean Reno, Marcello Mastroianni, Jeanne Moreau, Irène Jacob, Vincent Pérez.


    Ein Regisseur bereist einige Städte in Italien und Frankreich auf der Suche nach Inspiration für einen neuen Film. Alle Geschichten, die ihm einfallen, handeln von ungewöhnlichen menschlichen Begegnungen, um die Liebe und ihr Erlöschen: Carmen und Sivano begegnen einander für wenige Stunden in Ferrara. Nach geraumer Zeit sehen sie sich wieder, aber Sivano hat Angst, sein unaussprechliches Begehren zu zerstören. In Portofino ist ein Mann von einer schwermütigen Frau fasziniert. Er folgt ihr und muss ein entsetzliches Geständnis anhören. Patricia leidet unter der Untreue ihres Mannes. Unter seltsamen Umständen findet sie einen neuen Partner. In Aix-en-Provence muss ein Mann erfahren, dass die Frau, die ihn über die Maßen fasziniert, dem weltlichen Leben entsagen wird.

    Der Film besteht aus vier Episoden und ist das melancholische und eindrucksvolle Alterswerk des seinerzeit 83-jährigen Michelangelo Antonioni, der hier von seinem deutschen Kollegen Wim Wenders unterstützt wurde. Denn Antonioni war 1994 - in Folge eines Schlaganfalls - bereits seit Jahren halbseitig gelähmt und sprachunfähig. Wenders zeichnet für Prolog, Epilog und verbindende Szenen verantwortlich. Die vier Episoden entstanden nach Geschichten, die Antonioni Jahre zuvor geschrieben hat. Interessant: Eine Reihe berühmter Filmstars geben sich hier die Klinke in die Hand.

    tv-robot
    Geändert von Dr.BrainFister (18.10.2006 um 17:07 Uhr)
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

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