Man braucht fuer eine Moral, wie ein Wertesystem, Glauben.
Unabhaengig davon ob man sich als nicht-glaeubig, atheistisch oder gott-glaeubig bezeichnet. Die Moral sowie das Wertesystem ist nicht wissenschaftlich.

Wenn jemand behauptet das er nicht glaubt - und das hast du in diesem Thread mehrfach getan - bedeutet das, das er entweder luegt oder aber es fehlt ihm tatsaechlich ein Wertesystem respektive Moral.


Qualitativ, in Hinsicht auf eine wissenschaftliche Beweisbarkeit, besteht dabei kein Unterschied ob man an Kant, Nietzsche, den christlichen Gott, Allah, Buddah [..] oder etwas anderes zur Ableitung der Moral glaubt.
Verweigert man jedoch die Akzeptanz der Tatsache das fuer das Konstrukt seiner Moral glauben muss, steht fuer mich in Frage, in wie weit die daraus resultierende Moral gut sein kann.


Desweiteren da man an die Moral, das Wertesystem glauben muss, damit das Zusammenleben funktioniert, sehe ich keine inherente Gefaehrlichkeit die von einen Gottglauben, eine Religion sowie den Glauben im allgemeinen ausgeht.
Geschweige denn das es falsch waere, gar dumm, ein widerspruch zur Wissenschaft zu glauben.

Nun behauptet jedoch *gerade das* sowohl du, als auch der Autor.

Es herrschte bei KERNER sogar ein ausgesprochen gutes Gesprächsklima - da konnten sogar beide Seiten gut miteinander diskutieren.
Bei Kerner herrscht fast immer ein ausgesprochen gutes Gespraechsklima.
[Ausnahmen bestaetigen die Regel]