Was gerne vergessen wird:


Wir wissen doch nicht nur die Dinge die es gibt oder die gehen, sondern schon längst auch Dinge die es NICHT gibt oder NICHT gehen.

Warum letzteres gerne ignoriert wird ist mir immer wieder ein echtes Rätsel.


Sehr einfaches Beispiel (schon benutzt hier): Wir wissen das ein Apfel von Baum auf den Boden fällt und nicht hinauf.

Anderes Beispiel: Das Fliegen:

Fliegen (Flugzeug etc.) ging nicht, weil wir nicht wussten wie ein Unterdruck und Überdruck sich auswirkt - das ist alles!

Es ist doch aber nicht so, das sich die Luftmolekühle fürs Fliegen (lernen) geändert hätten. Nein genau das nicht.

Jetzt wissen wir wie wir uns in der Luft bewegen können, wir wissen aber gleichzeitig auch wie nicht. Also wissen wir warum ein Boot oder Auto keine Chance hat morgen einfach abzuheben.

Dieses Wissen haben wir dazugelernt, es hat weder die Luft noch die Umwelt sich dazu ändern müssen. Also wissen wir seit dem auch, was nicht geht.

Deshalb ist die Entwicklung des Wissens evolutionär und nicht revolutionär.


(Hoffe es war verständlich genug.)

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Also ja: Wissenschaft ist die Addition von Erkenntnissen!
Also nein: Auch Irrtum bleibt bestehen.

Ich hatte ja schon oft erwähnt, dass es gerade in der Wissenschaft gestattet ist ein Modell, welches sich als falsch herausstellt zu verwerfen (ich möchte den Theologen sehen der das mit seinem Glauben macht ).

Modelle müssen sich IMMER an der Wirklichkeit messen lassen, müssen sich nachprüfen lassen und somit belegen lassen.


Ein Modell ist jedoch nicht die Wirklichkeit - das verwechselt man schnell.


Die Welt, der Kosmos das Universum ist wie er ist. (punkt)


Die Wissenschaft addiert Erkenntnisse und zieht Schlussfolgerungen. Daraus entwickelt man eine Vorstellung, die möglicherweise alte Modelle als falsch erkenen lassen. Unabhängig davon gibt es aber trotzdem noch eine Wirklichkeit ausserhalb der menschlichen Vorstellung davon.

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Modell des Glaubens an einen Gott:

... es darf aber auch nicht ausgeschlossen werden das nicht nur das WIE (Religion) falsch sein könnte, sondern auch das WAS (Gott).

PS: Auch letzteres ist ja nur ein Modell. (und somit vom Menschen erdacht)


Das sollte doch auch möglich sein, gell.