Was ist ein Beweis? In der deutschen Rechtsprechung gilt eine Zeuge als Beweis. Weiterhin gibt es so genannte Anscheinsbeweise. Ein solcher wird auch schon mal "tatsächliche Vermutung" genannt. Auch fällt ein Richter durchaus einen Schuldspruch, weil es "lebensfremd sei" anderes anzunehmen.
Auch in der ach so objektiven Rechtsprechung wird mit Vermutungen, Warscheinlichkeiten und Annahmen gearbeitet und das nicht zu knapp.
Wo soll die herkommen?
Und vielleicht ist es nicht für jeden Menschen anders, im Großen und Ganzen (oder im Detail wie man will) aber für jede Religion. Es gibt sogar Religionen, die ohne Gottheit(en) auskommen.
Und wenn ein Kind glaubt, dass an Weihnachten ein dicker Mann im roten mit einem von Rentieren gezogenen Schlitten losjuckelt und Geschenke verteilt, dann macht es das noch nicht zu einem dumpfschädeligen Bombenleger.
Hä? Jetzt redest du aber wirres Zeug. Du kannst aber gern ein anderes Experiment durchführen. Such dir eine Gruppe unterschiedlichster Mensch heraus und frag sie, was eine Rose für sie ist. Da wirst du die unterschiedlichsten Antworten bekommen, je nach dem, ob der Antwortende ein Botaniker ist, ein frisch Verliebter, jemand, der sich böse an einer Rose gestochen hat, jemand der nichts riechen kann oder jemand, der blind ist.
Eine Rose wird sicherlich immer eine Rose sein, und doch gibt es eine Vielfalt an Rosenarten und jeder Mensch wird die Rose anders, individuell "erfahren".
Und das ist kein esoterisches Gequatsche, das ist menschliche Realität.








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