Darin unterscheiden wir uns gar nicht. Wie gesagt, das Wesentliche, und sicherlich auch mit das Unbequemste, das ich aus meiner Religion ziehe ist der freie Wille.
Ich erinnere mich an die Diskussion zum Film "Der Untergang". Da war einer der Kritikpunkte, ob man Hitler auch als fürsorglichen, liebenden Menschen darstellen dürfe. Ich bin der Überzeugung, dass man das sogar muss. Hitler war kein Monster oder Ungeheuer. Er war ein Mensch, der monströses und ungeheuerliches tat und tun ließ. Menschen tun Menschen so etwas an. Wer das negiert oder nicht wahrhaben will, der verschließt die Augen vor der menschlichen Natur.
Und dass der Mensch zum größten Teil emotionsgesteuert ist, das wirst auch du hinnehmen müssen. Denn wie gesagt, das ist Teil des guten und des bösen Menschen. Du kannst das eine nicht ohne das andere haben. Bei aller Ratio der Wissenschaft: Die Triebfeder dafür, überhaupt etwas zu erforschen zu wollen ist Emotion.








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