Vor einiger Zeit kam auf SWR3 eine Art "Umweltreportage". Da wurde gesagt, dass es seit Mitte der 80-er (!) Pläne für Wasserstoffautos geben soll.
Die Liegen in den Schubladen der Autokonzerne, weil die Öl-Lobby dort kräftig den Finger drauf hat.
Es ist also nicht so, dass - zumindest auf diesem Gebiet - hier erst noch Jahrelang entwickelt und geforscht werden muss.
Nein. Es geht ums Geld.
Klar haben die Öl-Multis sehr großes Interesse daran, dass lieber weiter Autos mit Benzin betrieben werden.
Da wird lieber großartig ein umweltfreundliches Auto angekündigt, dass mit 3 Litern pro 100 km auskommt. Und das nennen die dann Fortschritt.
Ich erinnere hier gerne nochmal an den Hotzenblitz. Ein süßes kleines "Hausfrauen" bzw. Zweitauto. Ganz mit Strom/Batterie betrieben.
Kostete Anfang der 90er leider 30.000 DM Bar. Finanzierung war nicht möglich - deswegen fahre ich jetzt leider keinen.
Der gute Erfinder hat sich dann mit Volkswagen zusammen getan, damit der Hotzenblick seriell hergestellt werden kann. Es wurde glaub ich sogar ein eigenes Werk in Dresden errichtet.
Jedenfalls hieß es kurz darauf: Der Hotzenblick sei nicht wirtschaftlich. Zu teuer und zu umständlich in der Produktion.
Dass ich nicht lache.
Es wurden auch Argumente vorgebracht wie: Der ist zu leise, den hört man nicht. Da werden dann Kinder überfahren.
Bei sowas könnte ich "wiehern" vor Lachen.
Nein. Nein. Da haben die Öl-Multis Druck gemacht.
Aber um es klar zu sagen: Der Hotzenblitz hätte ein "richtiges" Auto nicht ersetzen können oder gar wollen. Er wäre lediglich ein fantastisches Zweitauto bzw. Stadtauto gewesen. Schneller als 100 km/h braucht man ja für den Stadt- und Überland-Verkehr nicht.
Tja und die Inder machen es jetzt vor. Die schmeißen doch glatt einen preisgünstigen (1.7000 Euro !!) Kleinwagen auf den Markt. Himmel, der ist ja fast so günstig wie ein Moped, nur viel komfortabler.
Klar ist der nicht so sicher wie ein "richtiges" Auto, aber für die indischen Verhältnisse dürfte es reichen. Schließlich kann man nicht mit 50 durch die indischen Straßen bretten
Nur leider leider wieder ein Benziner.
Oh bevor ichs vergesse: Danke Hmpf für die Umwelttipps
Edit: Was ich eigentlich sagen wollte: Zumindest auf dem Gebiet der umweltfreundilchen Autos muss man nicht mehr jahre- oder gar jahrzehntelang entwickeln. Es ist schon da. Und in dem Falle wäre Deutschland sogar Marktführer.
Und glaubt ihr nicht auch, dass man uns die Türen einrennen würden, wenn wir ein umweltfreundliches Strom-Auto auf den Markt werfen würden?
Dann wären 9 Billion Hotzenblitze in Bejing kein Problem![]()








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