NEUE REZIS
Es sind gleich zwei neue Rezensionen über "Die geschwinde Reise" erschienen.
Jürgen Schütz hat für die Leseattacke geschrieben.
http://www.leseattacke.de/index.php?...ask=view&id=74
Frank Drehmel hat u. a. (die Rezi soll auch anderenorts erscheinen) für Phantastik-News geschrieben.
http://www.phantastik-news.de/module...ontent&id=1164
Jürgen Schütz schreibt in seiner Rezi zur ursprünglichen Version von Kindermann:
"Eine kleine Sensation!, war der erste Gedanke, als ich von diesem Buch aus deutschen Landen hörte. 1744! Zwar über 200 Jahre nachdem Thomas Morus sein Utopia verfasste (1516), doch war jenes noch in lateinischer Sprache geschrieben. Einen weiteren Unterschied erkennt man in der Thematik. Während Morus eine fiktive Gesellschaft erschuf und damit einen anderen soziologischen Hintergrund zum Kern seiner Geschichte machte, rüttelt Kindermanns Buch nicht am gesellschaftlichen Gefüge, sondern konzentriert sich auf das Element Science - der technischen Entwicklung."
Frank Drehmel schreibt darüber:
"... Kindermanns Ideenreichtum, der sich hinter modernen TV-Show-Scripts à la StarTrek oder Babylon5 kaum verstecken muss und der belegt, dass nicht alles, was uns heute als neu verkauft wird, auch tatsächlich neu ist. Wenn der Autor z.B. darüber fabuliert, dass ein durch “Putrefaktion elastisch gewordener Mensch” durch alle Sphären -also auch den Himmel, das All- zu gehen vermag, so ist dieser evolutionäre Aufstieg des “Menschen”/der Menschheit auch ein zentrales Motiv zahlreicher neuerer SF-Konzepte."
Über meine zwei neuen Versionen schreiben sie Folgendes:
Jürgen Schütz:
"... die, erst im Original abgedruckte, Geschichte der aktuellen Rechtschreibung angepasst und ebenfalls dem Buch angefügt. Abschließend folgt noch eine freie Nacherzählung der Geschichte"
Frank Drehmel:
"... Spaß macht, dieses Buch zu lesen liegt zum einen an De Jongs beiden Neuversionen -in der ersten übernimmt er Kindermanns Erzählstruktur und Handlung, bedient sich allerdings einer leicht modernisierten Satzstruktur sowie heutiger Grammatik und Rechtschreibung, während er in der zweiten lediglich die Handlung beibehält, sich ansonsten jedoch im Stil einer Nacherzählung einer freieren Sprache bedient-, die a ) die Geschichte für eine breite Leserschaft überhaupt konsumierbar machen und b ) zum unterhaltsamen Versionen-Vergleich einladen."
Über mein Vorwort schreibt Jürgen:
"... liefert in diesem als Essay verfassten Artikel die Antwort auf die Frage, was Science Fiction letztendlich ausmacht. Er begründet seine Ansicht auf ca. 30 Seiten unter der Prämisse, dass es auch ein Zeichen der Wissenschaft (Science) ist, wenn man sich Gedanken darüber macht, wie man auf den Mond, Mars, Jupiter oder ein paar Jahre in die Zukunft gelangt, auch wenn man keine, einwandfreie, technische Erklärung dazu liefert."
Und Frank fasst sich darüber kurz und schreibt in seinem Fazit:
"... nicht zuletzt dank De Jongs Neufassungen und seinen informativen Vorwort mit ihren erstaunlichen Ideen-Reichtum zu überzeugen."
Links:
Jürgens Rezi
Franks Rezi
Ruperts Rezi
Amazon
Orell Füssli (Schweiz)





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