Pittsburgh ist absolut richtig!
Zur Erläuterung:
Washington hatte als junger Offizier der britischen Armee den Auftrag erhalten das Gebiet des Ohio-Tals zu sichern, in das die Franzosen vorstießen. Dabei entdeckte er die strategisch günstige Stelle am Zusammenfluß von Allegheny und Monongahela und ließ dort ein Fort errichten, eben das Fort Prince George. Als die Franzosen davon erfuhren, griffen sie mit einer größeren Truppe das noch unfertige Fort an, und vertrieben die Briten von dort. Sie rissen die britischen Befestigungen wieder ab und errichteten ein größeres Fort, das Fort Duquesne. Das war mit ein Auslöser für den Franzosen- und Indianerkrieg (1755-1763), dem amerikanischen Ableger des siebenjährigen Krieges. Als die Briten ein paar Jahre später mit einem größeren Kontingent dagegen vorrückten und den Franzosen klar wurde, daß sie keine Chance hätten, das Fort zu halten (auch weil die Briten die Indianer in der Gegend auf ihre Seite gezogen hatten), zogen sie sich zurück und brannten das Fort nieder. Die Briten errichteten daraufhin ein neues Fort an der Stelle und nannten es, nach dem damaligen britischen Premierminister, Fort Pitt. Als in den Jahrzehnten danach in den Appalachen und vor allem im Tal des Monongahela große Vorkommen an Erz und Kohle entdeckt wurden, bildete sich um das Fort herum eine Bergarbeitersiedlung, die sich im 19. und 20. Jahrhundert zu einer der größten Industriestädte der Vereinigten Staaten entwickelte: Pittsburgh.



BTW: Eriador, Rohan und Gondor sind natürlich Gegenden in Mittelerde. Geht's nicht ein bißchen schwerer?