Zunaechst zu DS9, ich konnte mich nie wirklich mit der Serie anfreunden und ich glaube nicht das ich den Nerv habe ihr nochmals eine größere Chance zu geben. Zuerst wirkte der Plot auf mich belanglos, dann aufgesetzt und zum Abschluß eine ganze Ecke zu sehr auf die Messias, Religionsthematik versteift. Hinzukam ein Plot Verlauf der mir haarstraeubend erscheint.
Das einzige faszinierende waren die Vorta, die aber so selten vor kommen das es kein Grund es alles zu sehen. Der einzig interessante Charakter Kira.
Episoden wie "In the pale moonlight" passt, meines Erachtens, nicht zu dem Universum das mit Star Trek vorgeben ist.
@Brainfister
Was der erste Unterschied ist.stimmt nicht. so wie du es beschreibst, wäre auch eine neu-interpretation von galactica nie möglich gewesen.Die Idee Star Trek dunkler zu gestalten, halte ich fuer etwa so sinnig wie mal eine Putzkolonne durch die Galactica zu jagen und die Beleuchtung einmal auf normal hochzudimmen.
Weder TNG, DS9, Voy und noch nichtmals Ent sind Neuinterpretationen. Sie alle führen die Geschichten welche in TOS erzählt werden fort oder ergänzen die Geschichte die zu TOS führte. Es gibt zwar Inkonsistenzen wie beispielsweise die Sache mit den Klingongen, aber es ist immer noch ein grosses und ganzes.
Insofern ist eine Star Trek Serie gezwungen statischer als eine Serie welche die Freiheit hat den Stoff gänzlich neu zu interpretieren. In so eine Serie passt eine Folge wie "In The Pale Moonlight" nicht, nicht weil sie schlecht war, sondern weil man damit innerhalb der Serie zuvor hätte mehr hinterfragen müßen und danach mehr hinter fragen.
Es passt nicht wenn man in der Batman Serie der siebziger Jahre, angenommen sie wäre fortgeführt worden, eine dunkele Episode einschiebt.
Selbst Marvel hat den Anstand die Serie X-Men, wenn mal wieder eine neue ansteht, entweder im Stil der vorangegangenen fortzuführen oder Yet-Another-Paralell-Universe auf zu machen.
Wo dann auch neue Regeln gelten dürfen.
In Perfektion sieht man das ganze Spielchen bei Gundam, wo neben der UC Serie, mittlerweile die ACs parallel gelaufen sind bzw. laufen. (Irgendwann wenn ich viel Zeit habe lasse ich mich zu Gundam detaillierter aus ^^)
Ah doch, finde ich schon.auch das galactica-universum, wie wir es aus den 70ern und 80ern kennen, war nicht sonderlich düster.
Ich habe es eine Ecke düsterer als Star Trek in Erinnerung oder auch Buck Rogers. Zudem wurden die Grund Elemente, Wiedererkennungsmerkmale bei behalten. Es gibt die Galactica noch, die Cylonen, die Schiffe sehen ähnlich aus, es gibt die dauernde Bedrohung, die Suche und auf der Brücke steht Adama.
Natürlich wäre es mit Star Trek möglich, die Frage ist nur:das ist mit startrek ebenfalls möglich. man nennt es nicht umsonst oft "neu-interpretation"
Will man das?
Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Faktoren die Star Trek aus machen. Zunächst war die Serie bis Voyager zumindest, eine Utopie. Selbst bei DS9, wenn man von Folgen wie "In the pale moonlight" absieht, bleibt die Welt eine utopische.
Insofern passt es, meiner Meinung nach nicht, wenn man Star Trek an den Trend hin zur Dystopie, Dreckig-Sein, anpassen möchte.
Bei Battlestar Galactica war es bereits im Original so das die Leute auf der Flucht und potentiel vom aussterben bedroht waren. Bei Farscape ist es nunmal so das man gerne ein realistisches Bild zeichnen möchte. Bei Doctor Who haben sich wohl schon Generationen vor der neuen Staffel vor Angst hinter Sofas verkrochen.
Aber nun ein Star Trek das keine Utopie mehr ist? Wo sich die Crew anfeindet, man im Elend lebt und immer kurz vorm absoluten Ende steht?
Das wäre als würde man Batman ohne geistig gestoerten Rächer machen oder ein Gundam ganz ohne Gundams.
Nun und wenn man dann eine Utopie hat und sie erzählen möchte stößt man an ein paar Probleme. Wie z.B. das es zur Zeit keiner macht. Es wird nicht vergleichbares erzählt.
Charakterentwicklung mag zwar gut und schön sein, wenn aber das imperativ die Utopie ist, hat man da so ein Problem mit dunklen Vergangenheiten, abnormen tagtäglichen Entscheidungen oder auch der finstren Zukunft.
Naja und im Bezug darauf, mal ganz ehrlich, manchmal bin ich das Charakter-Entwickeln leid. Man hat so das Gefühl das sich Charakter auf einer Rolle befinden, wo sie hurtig, schnell in alle möglichen Richtungen gewickelt werden müßen. Als wäre es ein verbrechen, eine bodenlose Niveaulosigkeit, wenn man den Zuschauer nicht alle drei Folge eine neue Wicklung bietet. Dagegen ist der Schleudergang von Soaps teilweise langsam.
Für mich muß sich ein Charakter nicht unbedingt dauernd entwickeln oder auf etwas zu entwickeln, das machen ja normale Menschen auch nicht. Gut, normale Menschen fliegen auch keine Raumschiffe, aber selbst wenn sie es machen, kann man ihnen doch eine gewisse Konstanz zu gestehen.
Es hat imho nichts mit Verklärung zu tun - ich bin kein wirklicher Star Trek Fan - wenn ich behaupte das TNG selbst heute noch gut ist bzw. gut wäre. (Im Gegensatz zur alten Batman Serie)
Ich mein, was hätte man den aus Picard machen sollen? Einen weichen, senilen Kinder-Knutscher der nach einer gescheiterten Beziehung mit Beverly, einer kurzen Romanze mit Riker nun mit Guinan zusammen lebt und ab und an über seine Borgzeit jammer?
Hätte es Guinan spannender gemacht wenn sie bei 10 Vorne eine heimliche Drogen Ecke aufgebaut hätte, heimlich Crewmitglieder abgezogen um dann gezwungen zu werden moralisch integerer zu handeln?
Nun oder wenn man Data seinen Emotionschip vielleicht so nach Folge zehn geben hätte?
Also einerseits ist der Reset Knopf, der ja nicht explizit betätigt wird - wie bei Outer Limits der Fall - faszinierend. Die Figur des Data wird gerade dadurch in gewisserweise tragisch weil sie eben der Utopie "Mensch sein" ewig nach rennen muß. Man kann auch so Charaktere intensiver zeichnen.
Das einzige Problem das nun Voy vielleicht hatte, war das die Figuren nicht so stark ausgeprägt gewesen sind, wie bei TNG.
Wobei Ent den Ansatz der Charakterentwicklung dann vollkommen versiebte.
Danke nun hab ich wieder den Kino-Teil mit Freezer vor Augen.sollen auch heute bei allen batman-filmen noch die "PENG" und "POW"-effekte eingebaut und alle 2 minuten ein flotter spruch geklopft werden, zu cooler sixties-musik?
Uah!!!







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