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Thema: Filesharing

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  1. #1
    Wühlmaus Avatar von Nager
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    Standard AW: Filesharing

    *wein* hat jemand ne Alternative? Einfach so über Nacht ohne Ankündigung is BTFNET nich mehr online!
    --> http://www.torrentspy.com/

    Wohl aktuell die größte "klassische" Torrent-Seite. Die sollte den Serienbedarf decken können.

    Der Wikipedia-Eintrag zu Bittorrent bietet übrigens immer eine aktuelle Übersicht über die besten Torrent-Links.

    Solange hier keine direkten Links zu Torrentfiles gepostet werden, geht so eine Diskussion imo übrigens mehr als in Ordnung.

  2. #2
    Moderator Avatar von Elko
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    Standard AW: Filesharing

    Neue Nachrichten aus der Welt des Filesharings

    Weltgrößter "Esel"-Server Razorback beschlagnahmt

    Wie das französischsprachige Portal Ratiatum.com berichtet, ist der Welt größter eDonkey-Server "Razorback" von der belgischen Polizei vorläufig abgeschaltet worden. Angeblich wurden zwei der Administratoren von den Behörden festgenommen.

    Offenbar wurden alle zu Razorback gehörenden Server am heutigen Morgen um cirka 10 Uhr beschlagnahmt. Obwohl die Betreiber von Razorback in der Schweiz ansässig sind, waren die grössten Teile des Systems in Belgien installiert.

    Betreiber von Razorback ist eine Gesellschaft, die sich in der Vergangenheit unter anderem für den legalen Einsatz von Filesharing stark machte. Der Server enthielt eine Art Verzeichnis von Millionen von Dateien, die von den mit ihm verbundenen Nutzern zum Tausch angeboten wurden.

    Die Administratoren boten Rechteinhabern mehrfach an, Dateien bei denen die Urheberrechte strittig sind, zu sperren. Für die Millionen von Tauschbörsennutzern, die illegalerweise geschützte Inhalte verbreiten, wird die Abschaltung von Razorback kaum Probleme bereiten, da sich das dezentralisierte Netzwerk "Kademlia" in der jüngeren Vergangenheit immer grösserer Beliebtheit erfreut.

    Nutzern, die mit dem Server verbunden waren, droht unterdessen keine Verfolgung, da aufgrund der hohen Anzahl der Verbindungen eine Aufzeichnung vollkommen unmöglich gewesen sein dürfte. Nach Angaben von Ratiatum waren alle für den Betrieb benötigten Daten im Arbeitsspeicher abgelegt, so dass sie bei der Abschaltung des Systems verloren gingen.
    Quelle: winfuture
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  3. #3
    Moderator Avatar von Elko
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    Standard AW: Filesharing

    Es waere zu schoen gewesen wenn einer in Europa den Anfang gemacht haette. Nun werden wir in "D" wohl mit einer Verschaerfung des Urheberechts rechnen muessen.

    Adieu Kultur-Flatrate
    (17.03.2006)
    Die französische Nationalversammlung beschloss vor einigen Tagen, dass es keine Pauschalgebühr für die rechtmäßige Nutzung von Tauschbörsen geben werde. Gleichzeitig kündigte die Opposition an, sich um eine Legalisierung der Umwandlung von iTunes-Musikstücken zu bemühen.


    von Peter Kusenberg

    Die Idee klingt gut: Alle Menschen laden so viele Musik-, Film- und Textdateien herunter, wie sie möchten. Als Ausgleich zahlen sie einen pauschalen Betrag, der unter allen möglichen Rechte-Inhabern aufgeteilt wird. Als erstes Land wollte Frankreich dieses Konzept umsetzen, Politiker aller Fraktionen im Parlament waren gewillt, ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden.

    Im Dezember 2005 reichten Abgeordnete eine Gesetzesvorlage zur Urheberrechtsreform ein, über die in den folgenden Wochen debattiert wurde. Grundlage dieses Entwurfes ist die Einführung der universellen Lizenz, die alle Urheberrechte enthält. Am 8. März 2006, nach heftigen Streitgesprächen, stimmten alle Abgeordneten der Regierungsparteien dafür, den Passus aus dem Reformentwurf zu streichen.

    Unter den aktuellen Gegnern des legalen P2P befinden sich Abgeordnete der liberal-konservativen UMP (Union für eine Volksbewegung), die der Pauschalabgabe bis dahin positiv gegenüber gestanden hatten. Die Opposition protestierte gegen das Verhalten der Regierungsfraktion. So schrieb die Vereinigung Assoziation Audionautes in einer Presse-Erklärung: "Der Änderungsvorschlag garantierte dem Künstler die Bezahlung durch die Einführung einer globalen Lizenz. [...] Jetzt tut die Regierung so, als ob in den vergangenen Wochen nichts passiert wäre."

    Eine Chance vertan

    Noch wenige Wochen zuvor hatte etwa die UMP-Abgeordnete in Interviews mit französischen Zeitungen gesagt, sie wolle sich für die Kultur-Flatrate einsetzen, da sie Millionen von Menschen davor bewahrt, zu Datei-Dieben zu werden. Die Verbraucherschutz-Union UFC Que Choisir wies darauf hin, dass die Alternative zu Tauschbörsen die Anwendung von Systemen wie DRM seien, die völlig von den Anbietern bestimmt und kontrolliert werden.

    Bekannte französische Künstler wie der Chansonnier Charles Aznavour hingegen argumentieren, dass die pauschalen Einnahmen den Verlust durch konventionell verkaufte Audio-CDs nicht aufwiege und die Kultur-Flatrate daher für den Künstler eine deutliche Mindereinnahme zur Folge habe. Die Gegner der Kultur-Flatrate sind allerdings nicht eingeschüchtert und versuchen, in ihrem Sinne auf die Novellierung des Urheberrechts in Frankreich einzuwirken. Eine ihrer Forderungen lautet: Legal herunter geladene Musikdateien dürfen in jedes beliebige Format umgewandelt werden. Das zielt auf Apples iTunes-Store, dessen Existenz darauf beruht, dass Apple die Verwendung der Musikstücke vorgibt.

    iPod-Monopol in Gefahr

    Der Gesetzesentwurf der Opposition sieht vor, dass Musikstücke, die in Apples iTunes-Laden gekauft wurden, legal umzuwandeln und auf beliebigen Datenträgern und Geräten zu verwenden. Apples Online-Musikladen ist unter anderem deshalb so erfolgreich, weil die dort gekauften Stücke legal nur abgespielt werden dürfen mittels Apples Abspielsoftware iTunes und auf Apples verhältnismäßig teurem Festplatten-Player iPod.

    Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen allein in Deutschland rund 15,5 Millionen Stücke online verkaufen, womit es die Nummer 1 der Online-Musikläden ist: weltweit und ebenfalls in Frankreich. Die Initiative der Opposition dürfte bei Apple Entsetzen hervorrufen: Führte sie zu einem Passus im Urhebergesetz, dürften Musikstücke aus dem Apple-Laden rechtmäßig auf Geräten anderer Hersteller abgespielt werden. Darüber hinaus könnten derart entfesselte iTunes-Stücke in anderen Ländern wie Deutschland verbreitet werden und die dortigen iTunes-Stores überflüssig machen.

    Entfesselter Markt

    Neben Apple dürften die anderen Betreiber von Online-Musikläden auf die französische Politik einwirken, sie möge sich nicht dafür einsetzen, die freie Konvertierbarkeit von Musikdateien gesetzlich zu verankern. Wegen der engen Verknüpfung von Online-Geschäft, Abspielsoftware und Abspielgerät (iPod) ist Apple allerdings am stärksten betroffen von der möglichen Änderung des Gesetzes.

    Marc Guez, Chef der französischen GEMA, erklärter P2P-Gegner und Freund des DRM-Systems, warnte in mehreren Zeitungsinterviews ebenfalls vor einer Änderung des Gesetzes, er befürchtet eine entgrenzte Verbreitung der verkauften Musiktitel. Derzeit wird darüber spekuliert, ob Apple bei einem Erfolg der Gesetzesänderung den französischen Markt aufgeben wird. Wahrscheinlicher ist das Szenario, gemäß dem die Politik dem Drängen der Musik-Lobby nachgeben wird. Immerhin ist Frankreich einer der Kernmärkte der EU, ein verbraucher-freundliches Urhebergesetz in diesem Land könnte inspirierend wirken auf die Nachbarländer.

    Quelle:Freenet
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  4. #4
    Dauerschreiber Avatar von Litchi
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    Standard AW: Filesharing

    hi ich habe eine frage.

    ich verwende bitcomet. und da gibt es die option, dass man sich die peers ansehen kann. es werden sogar die ips angezeigt.

    d.h. man könnte eigentlich nur dort sitzen und die ip der leute abschreiben, die urheberrechtliche sachen downloaden bzw. dann uploaden, oder?
    und nur noch ip-inhaber ermitteln
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  5. #5
    Moderator Avatar von Elko
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    Standard AW: Filesharing

    Im prinzip ja.
    nur eigendlich duerfen hier in Dt die Ipdaten von den Providern nicht mehr gespeichert werden.(nur Flatratekunden) Und koennen somit nicht rausgegeben werden. Ich habe diesbezueglich sogar Post von meinem Provider bekommen.
    -
    Wichtige Änderung im Zusammenhang mit der Q-DSL Datentransferstatistik
    zum 15.05.2006

    Sehr geehrte Q-DSL Kundin,
    sehr geehrter Q-DSL Kunde,

    wir möchten Sie heute über eine Änderung im Zusammenhang mit der Q-DSL Datentransferstatistik auf "myQSC" informieren:

    Gemäß eines Urteils des Landgerichts Darmstadt (Az. 25 S 118/2005)
    ist die Erhebung und Speicherung von Datenvolumen nur zulässig,
    soweit diese Daten für eine Abrechnung notwendig sind.

    Da dies bei pauschal berechneten Flatrates nicht der Fall ist, ist die
    Speicherung der Datenvolumina für Flatrateprodukte nicht mehr zulässig.
    In Folge des oben genannten Urteils steht unseren Kunden mit
    Flatrateprodukten dieser Service ab dem 15.05.2006 leider nicht mehr
    zur Verfügung.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie zum Beispiel auf
    http://www.bfdi.bund.de/nn_530308/DE...diensteMedien/
    Internet/Artikel/SpeicherungVonIP-AdressenBeiFlatrate-Vertraegen.html

    Alle weiteren bewährten Services können Sie natürlich weiterhin auf
    "myQSC" nutzen.

    Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen weiterhin viel Spaß mit
    Ihrem Q-DSL Produkt.

    Ihr QSC-Team
    Der link im Zitat funzt nicht mehr
    SpeicherungVonIP-Adressen

    Im selben Atemzug will die Eu jedoch was anderes. Nur Dt noch nicht so richtig. aber es wird auch noch kommen.

    Das ganze nennt sich Vorratsdatenspeicherung und ist seit anfang Mai in Kraft.
    Vorratsdatenspeicherung

    Wie das bei Dir in Oestreich ist weiss ich leider nicht. Es gibt aber bestimmt eine Aehnliche Seite bei euch.

    Ein normal Sterblicher kommt nicht so ohne weiteres an die zur Ip dazugehoerigen Personaldaten.
    Jeder Peer to Peer _Nutzer sollte sich eigendlich bewust sein was er macht und was fuer Datein er im Netz tauscht.
    Geändert von Elko (26.05.2006 um 16:50 Uhr)
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  6. #6
    Dauerschreiber Avatar von Litchi
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    Standard AW: Filesharing

    ich weiß nur, dass ich immer die selbe IP habe.
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  7. #7
    Moderator Avatar von Elko
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    Standard AW: Filesharing

    cool
    ne feste ip hat doch auch was.

    Schaltest Du dein Kabelmodem mal ab, oder ist es im Dauerbetrieb?
    Falls du es im Dauerbetrieb hat muestest du nach einer laengeren Offline-Zeit ne andere Ip bekommen, vorrausgesetzt Dein Provider arbeitet mit Dynamischen IPs. Wielange er dann jedoch die Ip reserviert must du testen.
    Falls du deine Ip verschleiern willst schau dir dies mal an.
    hier gehts weiter:Tor
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