Nun, die logische Konsequenz des "last superpower"-Prinzips ist nun mal, das die USA ihren Alleinherrschaftsanspruch auch rigoros durchsetzen werden, so wie das jedes überlegene Imperium Zeit der Geschichte getan hat (Ímperium Romanun, British Empire usw.).

Wahrlich muss die Welt zur Zeit der zwei großen Blöcke ein einfacherer Ort gewesen sein.

Bei solchen Meldungen stellt sich mir immer die Frage, wann die erste Rakete in einem europäischen Staat einschlägt und auch dort ein Fahrzeug mit mutmaßlichen Terroristen in die Luft sprengt. Denn das ist die eigentliche Gefahr dabei. Früher oder später werden sie das auch hier tun und sagen das es notwendig war.
Neue Regelungen erlauben sogar die Befreiung amerikanischer Soldaten aus dem Gewahrsam des internationalen Gerichtshofs. Damit könnten rein rechtlich die USA auf dem Hoheitsgebiet eines Bündnispartners landen und ihre "Geiseln" gewaltsam befreien.

Und da muss ich unseren Schröder hoch loben,das er bis jetzt immer noch nein zum irak-krieg sagt
Nun ich kann sein Wahlkampf-Nein nicht gerade als positives Merkmal seiner Aussenpolitik werten. Und ich garantiere Dir, das im Falle eines Krieges eine deutsche Beteiligung zustandekommt, die im Grade mindestens der des Golfkriegs entspricht. Ein kategorisches Nein Deutschlands bei einer UN-Resolution wird es NICHT geben (wir erinnern uns: in 2 Monaten sitzen wir mit im Sicherheitsrat).

In diesem Fall werden die Sachzwänge erdrückend sein. Das einen Politiker sein Geschwätz von Gestern nicht mehr interessiert, hat nicht erst Schröder ja schon zur Genüge bewiesen.

Ich finde, dass sich die Amerikaner bzw. die Bush- Regierung im Grunde kaum von jenen unterscheidet, die die Flugzeuge in das World Trade Center krachen ließen.
Bei den USA oder Israel ist der Terrorismus nur staatlich sanktioniert, und somit "rechtens". Ein Wolf im Schafspelz ist und bleibt aber letztendlich immer noch ein Wolf. Daher durchaus richtig, wenn auch simplifiziert.

und meiner persönlichen meinung nach war den geheimdiensten bekannt, was da auf sie zukam! nur dass sie ihr gelobtes land etwas überschätzten, wodurch unzählige ihr leben verloren
Glaube ich nicht. Ich denke man sollte es mit seinen Geheimtheorien dann doch nicht übertreiben. Der wirtschaftliche Schaden des WTC-Angriffes beläuft sich für die Volkswirtschaft auf hunderte Milliarden Dollar, kein Geheimdienst wäre nur wegen des Angriffs auf einige Terroristen zu so einer Tat in der Lage. Denn in dem Fall geht der Kosten/Nutzen Faktor nicht auf.

Einstellung der USA zu Ziviltoten:
Selbst wenn Zivilisten dabei umgekommen wären dann wäre das IMO bedauerlich, aber vertretbar gewesen.
Einstellung der Terroristen zu Ziviltoten:
Die nehmen keine Rücksicht auf Zivilisten.
Ein interessanter Kommentar Loser. Ganz unbewusst lieferst Du einen Vergleich ab, der aufzeigt, das die Handlungen beider Parteien sich doch frappierend ähneln. Wer ist denn nun da letztendlich der Terrorist?

Wenn ich mir die meisten Terrorquellen so anschaue - also Afghanistan (al qaida), Israel (PLO) oder Irland (IRA) - so fällt mir da auf, das es nicht die heute als Terroristen gebrandmarkten Menschen waren, die diesen Konflikt heraufbeschworen und provoziert haben, sondern es jedes mal einen Einfluss von Aussen gab - Staaten, die einmarschierten, die unterdrückten, die ausbeuteten, die diskriminierten, jegliche Menschenrechte missachtend.

Und da wundert man sich, wenn die Menschen sich irgendwann zu wehren beginnen, und spricht ihnen dann auch noch das RECHT auf Verteidigung ab?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ach ja....bevor wieder jemand auf die Idee kommt mich über ebenfalls alle Menschenrechte missachtende Brutalität der sogenannten Terroristen zu belehren: Mit guten Worten bringt man keinen Besatzer dazu, das für ihn so wertvolle und wichtige Besatzungsgebiet zu räumen - es geht nur mit Gewalt, je schlimmer und effektiver, desto besser. Das klingt hart und ist es auch, was es leider nicht weniger real macht.

Ich habe mal einen interessanten Standpunkt gehört. Es ist intelligenter Widerstand im eigenen Land zu leisten anstatt diesen ins Feindesland zu verlagern.

Klingt für mich logisch. Wer könnte noch für die Israelis sein wenn sie in die palästinensischen Gebiete einmarschieren und die Palästinenser nur die Truppen angreifen. Sobald sie jedoch wieder Kinder nach Israel schicken die sich dort in die Luft sprengen geht jede Sympathie verloren. Wer die Amis nicht mag soll sie aus seinem Land jagen und nicht Amerikaner in Amerika töten. So bekommt man kein Verständnis und damit wird sich auch nie etwas ändern.

Aber Terroristen waren ja noch nie intelligent.
Ich glaube das sich israelische Panzer oder F16-Jets recht wenig über ein paar Gewehrschwenkende Palästinenser scheren.
Den Krieg zum Feind zu tragen ist da effektiver.

IMHO muss bei jedem Konflikt eine ausreichend hohe Menge Blut fließen, ein Quantum an Leid überschritten werden, bevor eine Mehrheit der Menschen die Sinnlosigkeit solcher Konflikte einsieht, und schließlich Frieden einkehrt.