Ich bin ja erstaunt wie viele es noch gibt die Terroristen in Schutz nehmen. Dazu dann noch dieser penetrante Antiamerikanismus, aber dazu später mehr.

Ich könnte ja jetzt einen Haufen @s und anderen Kram verwenden, ich verzichte aber mal drauf.

Konfliktlösung:
Also Terrorismus hat schon immer zur Konfliktlösung beigetragen. Denn die beiden Streitparteien waren noch nie in der Lage sich selber zu befrieden, dazu waren immer Dritte nötig. Deswegen spielen die Medien eine wichtige Rolle. Wen man es also schafft in den Medien gut auszusehen verlässt man den Verhandlungstisch als Sieger.

Nehmen wir mal Israel und Palästina. Seit Jahren eskaliert der Konflikt und alle Verhandlungen scheitern. Warum ? Weil niemand es schafft eine Mehrheit hinter sich zu bekommen. Die Israelis erhalten Mitleid wegen den Selbstmordattentaten, die Palästinenser wegen der israelischen Armee und deren Vorgehen. Tja, wenn Israel jetzt auf Aggressionen verzichten würde, d. h. nicht in palästinensische Gebiete einmarschieren, wäre deutlich das die Palästinenser die Bösen sind. Andersherum, wenn die Selbstmordattentate eingestellt werden würden und die Palästinenser sich vor Panzer werfen würden, wären die Israelis die Bösen. Genau den gleichen Fehler macht auch Bin Laden, anstatt die Amis aus Saudi Arabien zu bomben, bombt er in den USA. So bekommt man den Mob nicht auf die Seite. Denn ohne den Mob erreicht man keine Ziele.

sich wehren:
Sollen die Terroristen doch bomben soviel sie wollen, wenn sie dafür sterben haben sie selber schuld. Außerdem, wenn die so unzufrieden mit ihrer Situation sind, haben die bestimmt schon mal was von Revolution gehört. Also wo sind denn die Bewegungen die all die Diktaturen beseitigen wollen? Nirgends. Stattdessen sollen die Amis verschwinden weil die ja alle ausbeuten. Zum ausbeuten gehören aber immer zwei. Nur weil die zur feige sind ihre eigenen Regime zu beseitigen sollen die uns nicht für ihr Elend allein verantwortlich machen.

Und jetzt kommt mir nicht mit „die haben ja keine Chance.“ Wenn ein Volk den Umbruch will schaffen die das. Zwar bezahlt man viel Blut, aber das sollte einem das doch wert sein. Gegen ein paar Millionen aufgebrachter Bürger hilft übrigens kein Militär der Welt.

Schlusswort
Mir gefällt die Demokratie. Mir gefällt aber vieles auch nicht an ihr. Noch bin ich nicht bereit das mit Gewalt ändern zu wollen. Ich kann damit leben wenn jemand dieses System in Frage stellt, aber bitte lasst die Waffen stecken. Noch mal liebe Trekkies, die Terroristen stellen unsere Art zu Leben in Frage, jedoch mit Waffengewalt. Toleranz heißt nicht das man sich erschießen lässt.

Der Typ in dem Auto war bewiesenermaßen ein Terrorist. Hätte man den weiterfahren lassen sollen nur damit der die nächsten 100 Leute umbringt? Ich denken nicht. Im übrigen halte ich nichts von dem lächerlichen „wir sind ja soweit weg“ Argument. Was wäre wenn der nächste Anschlag bei mir um die Ecke stattfinden würde? Kann passieren, dabei können auch Verwandte von mir sterben. Mir ist es lieber die sterben bei einer Aktion die Terroristen beseitigt, anstatt beim nächsten Anschlag.