Gute, interessante Gedanken. Was mich bei dieser Diskussion auch immer wieder fasziniert, ist die Überzeugung des Seelenjägers, beim minbarischen Glauben an Wiedergeburt handle es sich um reinen Aberglauben, um Humbug. Wenn sie die Seele nicht retten, geht sie unweigerlich und unwiderbringlich verloren. Aber ruft man sich seinen Kommentar über die Minbari vor Augen...
"pale; bloodless; look into their eyes and you see nothing than mirrors, infinities of reflection"... das würde eigentlich wieder dafür sprechen, dass Delenn durchaus recht haben könnte.
Der wesentliche Unterschied zwischen Franklins Vorstellungen und jenen des Seelenjägers ist wohl, dass Franklin mehr von Erinnerungen denn der Persönlichkeit an sich spricht, während der Seelenjäger tatsächlich den Begriff der Seele so wie auch wir ihn definieren, als etwas übersinnliches, versteht - was doch wieder etwas ganz anderes ist.







Zitieren
Der Seelenjäger scheint jedenfalls beides bewahren zu wollen - Essenz (und zwar "in einem Stück") und Persönlichkeitsmuster. Da JMS ja ein halber Religionswissenschaftler zu sein scheint, glaube ich, dass diese Interpretationsspielräume da nicht ganz zufällig sind.


Als Lesezeichen weiterleiten