Was ist denn da sooo neu. B5 ist ne SciFi-Serie und spiel im All. Hier reist man zwar nicht mit einem Raumschiff von Planet zu Planet, aber die Außerirdischen kommen mit ihren Geschichten auf eine Raum-Station. Sooo neu und innovativ finde ich das jetzt nicht. Tut mir leid. Einzig dass immer wieder Ereignisse von Früher - respektive jetzt der Minbari-Krieg und Sinclairs "Loch im Kopf" - immer wieder aufgegriffen werden, das ist neu.
Nein, die Umgebung an sich ist nichts innovatives, aber im Unterschied zu Trek (und das ist jetzt nicht gegen Trek gerichtet) musste man das komplette Universum erst neu etablieren. Wenn man ST:TNG anfing, oder ST:VOY, oder STS9, dann konnte man davon ausgehen, dass die meisten Zuschauer im Großen und Ganzen wissen, wer oder was die Föderation ist, wer die Klingonen sind, und solche Sachen. Diese Aufbauarbeiten musste man in B5 erst leisten, was vor allem für den Pilotfilm und die erste Episode ein Riesenproblem war, besonders, da gleich zu Anfang mehrere außerirdische Regierungen mit eigener Agenda und eigenen Konflikten auftauchten, plus Homeguard, Psi Corps, etc. etc. Ich habe schon von vielen Newbies gehört, dass das für sie Anfangs ganz schön verwirrend war. Im Nachhinein sieht man, dass diese Aufbauarbeit ziemlich systematisch erledigt wurde, und sukzessive mit wenigen Ausnahmen von Folge zu Folge in Staffel 1 die Kernthemen und Konflikte eingeführt werden. Wenn man die Show zum ersten Mal sieht, kann man das natürlich nicht erkennen, denn man kann ja nicht wissen, was später zum Tragen kommt und wie.