So, da ist sie also nun, die nächste Folge bei Babylon 5 ReVisited: "Die Heilerin", oder wie Gandalf sagen würde: Das tiefe Luftholen vor dem Sprunge. SEHR tief...
Nach dem recht guten "Angriff der Aliens" und dem tollen "Verschollen in der Zeit" ist "Die Heilerin" wieder ein Rückschritt in durchschnittlich unterhaltsame Season 1-Tage, die leider trotz einiger Highlights diese Staffel deutlicher dominiert hat als ich das in Erinnerung hatte. Trotz gleich dreier Handlungen, von denen zwei schließlich ineinanderlaufen, will nicht so recht Spannung aufkommen. Irgendwie wirkt "Die Heilerin" auf mich ein wenig hilflos und will sich in zu viele Richtungen strecken. Einerseits will sie spannend und dramatisch sein, mit der Mörder-Story, dann moralisch-faszinierend mit der Heilerin und zuletzt witzig mit Londo und Lennier. Von den drei Zielen erreicht die Episode meines Erachtens nur letzteres so wirklich, alles andere ist zwar nicht schlecht, hat ein paar gute Momente und bietet annehmbare Unterhaltung, aber da wäre aus meiner Sicht deutlich mehr Potential dringewesen - wie spätere Episoden mit teils ähnlicher Thematik ja noch aufzeigen werden.
"Der Heilerin" vergebe ich vorläufig mal eine Wertung von 2-2,5/5; genau entscheiden werde ich es, wenn ich mir dann mal die deutsche Synchrofassung ansehe.
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