Die Handlung um den Arzt ist jetzt zwar in der Umsetzung nicht unbedingt weltbewegend spannend, bringt aber den Handlungsbogen um Clark beträchtlich voran und der Schießbefehl von Clark beseitigt sämtliche eventuell noch verbliebenen Zweifel darüber, was von diesem Präsidenten und seiner "Grippe" zu halten ist. Während ich den Darsteller von Jacobs einen der besseren Gastdarsteller in B5 fand, war diese Abgesandte von Hague wieder eine der ganz fürchterlichen. Also manchmal muss ich mich schon fragen, wo man diese Schauspieler aufgelesen hat.

Sehr schön fand ich die Nebenhandlung um Kosh und sein Schiff, über das man hier etwas mehr erfährt. Gefallen hat mir auch, dass die Traumsequenz aus "All alone in the Night" wieder aufgegriffen wurde. Kosh sagt, er hätte Verstehen gesucht – Sheridans Gedanken seien zu einem "Lied" geworden. Als Sheridan fragt, ob so etwas schon einmal passiert war, sagt Kosh, "einmal". Wer war die fragliche Person? Manche glauben, Talia Winters, aber ich vermute eher, dass es Lyta Alexander im Pilotfilm gewesen ist. Insgesamt gute 3/5.