letztens machte hier eine der letzten kleinen buchhandlungen zu. die älteste. ein tradionsladen sozusagen. es gab kaum noch kundschaft. warum? weil alle wie bekloppt zu den großen fillialen wie der maierschen rennen oder im internet bestellen. egal ob sie davon einen preisvorteil haben oder nicht. und egal ob er service dabei eventuell schlechter ist. der mann, der diese nun geschlossene bücherei betrieb, war buchverkäufer aus leidenschaft. der kannte viele titel auswändig, wenn ich ihm nur ein stichwort gab. in der maierschen sind die angestellten ohne ihren pc überfordert und viel mehr können sie einem auch nicht weiterhelfen in sachen beratung. bei amazon verlässt man sich gerne auf die rezensionsen. dass diese inzwischen manchmal gekauft und manipuliert werden, steht auf einem anderen blatt...
wenn ich ein buch nicht gleich am nächsten tag brauchte und es im web nicht deutlich billiger bekam, bestellte ich es mir immer in diesem kleinen laden (der das buch übrigens auch in der regel innerhalb von 2-3 tagen erhielt). ich will mich da nicht als leuchtendes beispiel hinstellen, aber ich bin sicher nicht der einzige, für den das so möglich gewesen wäre. allerdings kam den meisten wohl ihre eigene bequemlichkeit oder konmsumgeilheit dazwischen. schließlich bietet so ein kleiner buchladen nicht die supermegabilligen wühltische wie die maiersche, bei denen man bücher mitnimmt, die man eigentlich garnicht kaufen wollte, aber sie sind ja fast geschenkt.

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