
Zitat von
nicole-rensmann.bookola.de
Ihre Leser warten schon lange darauf, jetzt endlich soll »Hyperion« verfilmt werden.
Werden Sie das Drehbuch dazu selbst schreiben? Gibt es bereits Rollenbesetzungen? Erzählen Sie uns ein wenig über dieses Projekt!
Ich zögere ein wenig, zu viel über das mögliche Hyperion-Projekt zu verraten, da bisher noch keine Ankündigungen von den involvierten Studios gemacht wurden, aber das Interesse daran, »Hyperion« auf die Leinwand zu bringen, ging von dem Regisseur Martin Scorsese und dem Darsteller Leonardo DiCaprio aus. Natürlich, wie das bei solchen Projekten nun mal ist, werden viele berufen, aber nur wenige auserwählt - zu adaptierende Bücher, meine ich. Wir werden sehen, was passiert.
Ich habe ein Drei-Filme-Exposé für das Hyperion-Epos verfasst, welches die Basis für das Interesse von Regisseur und Studio bildete, habe jedoch nicht vor, selbst ein Drehbuch zu entwerfen.
Welches Ihrer anderen Bücher sähen Sie gern als Verfilmung, was wäre Ihre Wunschbesetzung?
Momentan sind mehrere meiner Romane im Gespräch, aber meine Frau und ich genießen es am Meisten, »Fiesta in Havanna« in unseren Köpfen durchzucasten, welcher von Ernest Hemingway’s Spionagegruppe im Kuba des Jahres 1942 handelt. Welcher Darsteller würde den besten 42-jährigen Hemingway geben? George Clooney? Mel Gibson? Und wer könnte die hübsche 27-jährige Ingrid Bergman spielen? (Isabella Rossellini, ihre Tochter, ist leider zu alt!) Oder den 33-jährigen Ian Fleming? (Hugh Grant?) Oder die 40-jährige Marlene Dietrich? (Madonna?) Oder den 43-jährigen J. Edgar Hoover? All diese Leute gibt’s in der Geschichte, und selbst die nicht prominenten Charaktere würden gute Rollen abgeben. Die Person des Irisch-Mexikanischen FBI-Mannes und Killers Joe Lucas, der in seinem ganzen Leben noch kein Buch gelesen hat, hat das - wenn auch flüchtige - Interesse von Benicio del Toro geweckt.
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