Ich muss zugeben schon die ein oder andere JBK Sendung gesehen zu haben und ueber den Ausbruch von Frau Hermann zuvor informiert gewesen zu sein. Das wohl amuesante Schauspiel habe ich jedoch verpasst.
Wahrscheinlich nicht und es ist wohl auch nicht geplant gewesen.Ich frage mich: Warum hat Herr Kerner sich für die "Befragung" von Frau Hermann geschlagene 50 Minuten Zeit genommen. Haben die anderen Gäste dieses Zeitfenster auch gehabt?
Normalerweise sind die Gaeste auf den Stuehlen nach Wichtigkeit fuer die Runde sortiert. Der der am naechsten bei Kerner sitzt hat "gewonnen" respektive darf er am meisten mit ihm reden.
Danach kommt der zweite, der ab und an mal zu Aussagen des Ersten gefragt wird. Der Dritte bekommt so drei bis vier Saetze. Die Vierte Person bemerkt man meistens gar nicht.
Ansonsten zu dem Auftritt.
Wieso wird das so ernst genommen?
Letztenden war es doch Unterhaltung, ob jetzt anspruchsvolle oder nicht.
Aber Ernst? Ein Interview mit Herman ueber ihre verbalen Ausrutscher welche sie um den Job brachten? Waehrend Schreinemarker da sitzt die sich ihrer Zeit um die Karriere heulte? Bei Deutschlands Schwiegersohn maessigsten Talkmaster und Koch?
Wobei JBK doch gar keine richtige Talkshow ist, normalerweise reden die da nur und eigentlich haben sie sich alle gern. Fast wie bei Biolek, nur ohne Essen.
Ich denke auch nicht das JBK einen Knopf im Ohr hat, man sieht ja seinen Kopf relativ gut. Dafuer sind die Themen zu lapidar. Biolek brauchte ja auch kein Buch zum kochen.
Nein, denn das bemisst der Aussage Hermans eine falsche Gewichtung bei. Sie hat nicht versucht tatsaechlich positive Sachen darzustellen, sondern einfach nur medienwirksam (dumm) daher geplappert.Henryk M. Broder sah eine Lehrstunde über den Zustand der deutschen Debatte über das Dritte Reich.
Das Verhalten hat, zumindest in diesem Fall, doch nichts mit einem verklemmten Geschichts-Umgang zu tun.






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