wurde bei unseren gemütlichen programmkinos schon angekündigt.
gibt eigentlich kaum einen film, der es nicht in eines davon schafft (ruhrpott rulez!).
allerdings gehe ich wohl nicht rein. ich finde moores stil nicht schlecht (eine moderne doku darf gern so gemacht sein. solange es auch noch das "seriöse" gegengewicht gibt, hab ich damit kein problem.), aber was seine sehr selektive recherche-arbeit und den kult um seine person, den er selbst gern fördert, angeht, ist mir unser aufdringlicher berufs-polemiker doch ein wenig supekt und sogar unsympathisch geworden... eigentlich müsste man für diese art doku ein neues untergenre erfinden (falls es das nicht schon gibt)... sowas wie "partei ergreifende, dokumentarische realsatire". auf jeden fall etwas, das diese doku deutlich von denen unterscheidet, die sich um ausgewogenheit bemühen (wobei da die grauzone wohl auch recht groß ist, wenn man mal genauer hinschaut...)
sozialpolitisch betrachtet ist es aber natürlich schon interessant, etwas über das amerikanische gesundheitssystem zu erfahren und damit einen vergleich zu unserem deutschen machen zu können. schließlich sind wir so geil auf alles, was aus amiland kommt, dass wir es früher oder später sowieso übernehmen. nachdem wir inzwischen auch gang-kriminalität, schlechten rap und überfettung bei kindern importiert haben, wird es sicher auch nur noch eine frage der zeit sein bis wir irgendwann ein gesundheitssystem haben, das die scheere zwischen arm und reich so weit aufklaffen lässt wie das in den usa. dorthin sind wir ja (wenn man bei uns mal die bildungs-chancen für kinder aus sozial schwachen familien anschaut) sowieso auf dem besten weg.
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