Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 35

Thema: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1

    Standard Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Was haltet ihr davon:
    http://tzuki.livejournal.com/53221.html

    Ich meine, außer, dass da jemand gewaltig unter dem "Mulder-Syndrom" leidet.
    Wieviel ist davon wahr, was kommt wirklich auf uns zu? Lohnt es sich, sich hier richtig zu echauffieren und zu engagieren?
    ~-o~o~o-~
    I don't go out so much. So I read.
    (Pilot)
    Friends help you to move, real friends help you to move bodies. (John Crichton)

  2. #2
    Moderator Avatar von Khaanara
    Dabei seit
    24.08.2005
    Ort
    Schwalbach a.Ts,
    Beiträge
    1.092

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Naja, wenn ich so an den SO-Bericht von gestern mit den abgehörten Telefongesprächen denke und das man auch plant Daten von Mautstellen über ihren Zweck hinaus auch für Fahndungen einsetzen möchte, sowie die neuen Ausweise, die dann hinterher jeder mit RFID-Kenntnissen auslesen und dann die Daten manipulieren kann, ohne dass man es mitbekommt. So ganz unberechtigt halte ich das ganze nicht mehr mit dem immer löchriger werdenden Datenschutz in Deutschland.

    Hier in den Podcasts des Computerclubs werden desöfteren auch solche Datenschutz-Themen angesprochen, die einem dann doch bedenklich stimmen: http://www.cczwei.de/

    Meine Bibliothek (im Aufbau): http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Khaanara/

  3. #3
    Forenjunkie
    Dabei seit
    10.10.2002
    Beiträge
    3.477

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von Dashan Beitrag anzeigen
    Der Artikel erscheint mir als Diskussionsgrundlage jetzt nicht so geeignet. Da gibt's sicherlich bessere. Zumal da auch Sachen falsch sind. So wie ich das mitbekommen habe, werden z.B. nicht, wie in dem Artikel behauptet, die besuchten Internetseiten protokolliert, sondern "nur" IP, Zeit, Anschluss.

    Aber das Thema ist natürlich wichtig. Ich bin eindeutig gegen die Vorratsdatenspeicherung und hoffe, dass das ganze noch irgendwie gekippt wird. Die Bürger unter Generalverdacht zu stellen, ist einfach nicht in Ordnung.

  4. #4

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von Falcon Beitrag anzeigen
    Der Artikel erscheint mir als Diskussionsgrundlage jetzt nicht so geeignet. Da gibt's sicherlich bessere. Zumal da auch Sachen falsch sind. So wie ich das mitbekommen habe, werden z.B. nicht, wie in dem Artikel behauptet, die besuchten Internetseiten protokolliert, sondern "nur" IP, Zeit, Anschluss.

    Aber das Thema ist natürlich wichtig. Ich bin eindeutig gegen die Vorratsdatenspeicherung und hoffe, dass das ganze noch irgendwie gekippt wird. Die Bürger unter Generalverdacht zu stellen, ist einfach nicht in Ordnung.
    Die besuchten Internetadressen werden von Google gespeichert. Über die Surfgewohnheiten kann man schon sehr detaillierte Persönlichkeitsprofile erstellen, und im Falle dieses Unternehmens gibt es da nicht mal staatliche Kontrolle wie Datenschutzbeauftragte oder Gerichte. Diese Daten haben einen enormen Wert, und ich halte es für wahrscheinlich dass Google in 10-20 Jahren das einflussreichste und wertvollste Unternehmen weltweit sein wird - schon alleine weil es Alles über Jeden weiß. Selbst die E-Mail-Korrespondenz wird bei GMail ausgewertet, und die Durchsetzung des öffentlichen Lebens im Jahr 2020 oder 2030 mit dem Internet wird noch weit stärker sein als heute. Google (und Co.) werden wissen was wir fernsehen, welche Gesundheitsprobleme wir haben, welche Vorlieben beim Sex, und was wir am Morgen gerne zum Frühstück essen, unsere politischen Ansichten, unser Einkommen etc.

    Das Datensammeln ist also nicht nur ein staatliches Problem, sondern ganz wesentlich auch ein Privatwirtschaftliches. Wozu dienen denn die ganzen Kundenkarten die die Menschen heute so gerne nutzen? Der Bürger gibt Informationen über seine Persönlichkeit freiwillig in solcher Menge ab, dass ein Gewöhnungseffekt eintritt und es gar nicht mehr ungewöhnlich ist wenn der Staat sich auch seinen Teil vom Datensammelkuchen abschneidet.

    Wirklich bei der Terrorbekämpfung helfen wird die Vorratsdatenspeicherung übrigens nicht. Terroristen arbeiten entweder mit öffentlichen Kommunikationsmitteln (Internet-cafés, Telefonzellen), oder mit Kurieren. Diese Menschen sind doch nicht so blöd sich über das heimische T-DSL einzuloggen und Terroranweisungen über GMX zu verschicken. Mit dieser Überwachung kann man allenfalls unbedarfte und unwichtige Kleinkriminelle fangen, nicht die wirklich "bösen Jungs" die immer als Rechtfertigung herangezogen werden.

  5. #5
    Forenjunkie
    Dabei seit
    10.10.2002
    Beiträge
    3.477

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Die besuchten Internetadressen werden von Google gespeichert.
    Das stimmt so allgemein formuliert natürlich nicht. Die mögen vielleicht die Seiten speichern, die man über Google gefunden und aufgerufen hat und Seiten wo sie irgendwo die Finger drin haben (gibt's eigentlich Aussagen dazu, wie dass bei Seiten ist, auf denen Google-Ads geschaltet werden?), aber sie können nicht sämtliche Seiten aufrufen, die man besucht.
    Aber Du hast natürlich recht, dass auch die private Sammelwut nicht ungefährlich ist und insbesondere Google ist da wegen seiner beherrschenden Stellung nicht unbedenklich.
    Ich persönlich versuche daher den Sammlern aus der Wirtschaft auch aus dem Wege zu gehen, also keine Kundenkarte, nicht bei jedem Gewinnspiel oder anderen Gelegenheiten mit seinen persönlichen Daten um sich werfen usw.

  6. #6

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von Falcon Beitrag anzeigen
    Das stimmt so allgemein formuliert natürlich nicht. Die mögen vielleicht die Seiten speichern, die man über Google gefunden und aufgerufen hat und Seiten wo sie irgendwo die Finger drin haben (gibt's eigentlich Aussagen dazu, wie dass bei Seiten ist, auf denen Google-Ads geschaltet werden?), aber sie können nicht sämtliche Seiten aufrufen, die man besucht.
    Aber Du hast natürlich recht, dass auch die private Sammelwut nicht ungefährlich ist und insbesondere Google ist da wegen seiner beherrschenden Stellung nicht unbedenklich.
    Ich persönlich versuche daher den Sammlern aus der Wirtschaft auch aus dem Wege zu gehen, also keine Kundenkarte, nicht bei jedem Gewinnspiel oder anderen Gelegenheiten mit seinen persönlichen Daten um sich werfen usw.
    Natürlich benutzt nicht jeder für alle Seiten eine Google-Suche, aber jeder regelmäßige Internetsurfer benutzt Google häufig genug um daraus ein ausführliches Personen- und Konsumentenprofil zu erstellen. Gerade Letzteres ist anderen Unternehmen wegen der möglichen ziel- und passgenauen Werbung sehr viel Geld wert.

  7. #7
    Forenjunkie
    Dabei seit
    10.10.2002
    Beiträge
    3.477

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    Natürlich benutzt nicht jeder für alle Seiten eine Google-Suche, aber jeder regelmäßige Internetsurfer benutzt Google häufig genug um daraus ein ausführliches Personen- und Konsumentenprofil zu erstellen. Gerade Letzteres ist anderen Unternehmen wegen der möglichen ziel- und passgenauen Werbung sehr viel Geld wert.
    Wie gesagt, ich will die Gefahr die durch die Datensammler entsteht keineswegs kleinreden, ich stehe dem selbst kritisch gegenüber. Aber ganz so einfach ist es für Google jetzt auch wieder nicht. Wenn man sich nicht bei denen einloggt und/oder über dauerhafte Cookies zu erkennen gibt, können die auch kein genaues Profil erstellen, da sie den Nutzer nicht über mehrere Internetstreifzüge hinweg "beobachten" können, es sei denn, er hat eine feste IP, was aber auf die wenigsten zutrifft.

  8. #8

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von Falcon Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, ich will die Gefahr die durch die Datensammler entsteht keineswegs kleinreden, ich stehe dem selbst kritisch gegenüber. Aber ganz so einfach ist es für Google jetzt auch wieder nicht. Wenn man sich nicht bei denen einloggt und/oder über dauerhafte Cookies zu erkennen gibt, können die auch kein genaues Profil erstellen, da sie den Nutzer nicht über mehrere Internetstreifzüge hinweg "beobachten" können, es sei denn, er hat eine feste IP, was aber auf die wenigsten zutrifft.
    Die meisten Leute surfen mit aktivierten Cookies.

  9. #9
    Treuer SpacePub-Besucher Avatar von FloVi
    Dabei seit
    10.10.2002
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    296

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    Natürlich benutzt nicht jeder für alle Seiten eine Google-Suche, aber jeder regelmäßige Internetsurfer benutzt Google häufig genug um daraus ein ausführliches Personen- und Konsumentenprofil zu erstellen.
    Es ist auch gar nicht nötig, alle zu beobachten. Der Aufwand stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen. Es reichen ein paar tausend Daten, um einem Plan aufzustellen, den man seinen werbenden Kunden verkaufen kann. Das ist das Prinzip "Einschaltquote". Wie gut solche Hochrechnungen heute sind, sieht man doch in den Wahlsendungen. Bereits pünktlich um 18 Uhr kommen die ersten Ergebnisse, die dann in der Regel nur noch im Nachkomma-Bereich verbessert werden müssen.

  10. #10
    Administrator
    Dabei seit
    04.12.2006
    Ort
    in den Tiefen des Servers
    Beiträge
    513

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Ich kann dazu nur eines sagen:
    http://www.vorratsdatenspeicherung.de/

    http://www.vorratsdatenspeicherung.d...ammelklage.pdf

    Meiner Meinung nach wird das Gesetz einer Klage beim Verfassungsgerichthof nicht standhalten.
    Alles was ich sage ist eine Lüge

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

  11. #11
    Treuer SpacePub-Besucher Avatar von FloVi
    Dabei seit
    10.10.2002
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    296

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von skinner33 Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach wird das Gesetz einer Klage beim Verfassungsgerichthof nicht standhalten.
    Wie sagte Minister Schäuble doch so nett? Dann ändern wir die Verfassung eben.

  12. #12
    Forenjunkie
    Dabei seit
    10.10.2002
    Beiträge
    3.477

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von FloVi Beitrag anzeigen
    Wie sagte Minister Schäuble doch so nett? Dann ändern wir die Verfassung eben.
    Falls es darauf wirklich hinauslaufen sollte, bleibt zu hoffen, dass da einige aus der großen Koalition nicht mitmachen und die 2/3 Mehrheit nicht erreicht wird. Vereinzelt haben bei der Abstimmung letzten Freitag schon manche aus SPD und CDU gegen das Gesetz gestimmt.
    Hier kann man übrigens sehen, wer wie abgestimmt hat:
    http://www.bundestag.de/parlament/pl...eueberwach.pdf
    In diesem Zusammenhang sei auch noch auf ein Grüppchen SPD-Abgeordneter hingewiesen, die für das Gesetz gestimmt haben, aber anschließend erklären, dass sie davon ausgehen, dass es nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Wie kann man denn bitte für ein Gesetz stimmen, von dem man der Meinung ist, dass es gegen die Verfassung verstößt. Und das dann mit der "Ausrede" begründen, dass es die Gerichte ja schon verhindern werden, wenn's nicht okay ist. Ein ganz schlechter "Scherz".
    http://www.lawblog.de/index.php/arch...-unertraglich/
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog...unertraeglich/

    Ich setze meine Hoffnung aber ja auch aufs Verfassungsgericht. Aber man hört da unterschiedliches, auch aus dem Lager der Gegner der Speicherung. Manche sind sich sicher, dass es gekippt wird, andere sind da weniger optimistisch oder gehen nur von einer Abschwächung aus. Hinzu kommt, dass möglicherweise auch die EU noch ein Wörtchen mitzureden hat.

  13. #13

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von Falcon Beitrag anzeigen
    In diesem Zusammenhang sei auch noch auf ein Grüppchen SPD-Abgeordneter hingewiesen, die für das Gesetz gestimmt haben, aber anschließend erklären, dass sie davon ausgehen, dass es nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Wie kann man denn bitte für ein Gesetz stimmen, von dem man der Meinung ist, dass es gegen die Verfassung verstößt. Und das dann mit der "Ausrede" begründen, dass es die Gerichte ja schon verhindern werden, wenn's nicht okay ist. Ein ganz schlechter "Scherz".
    Es ist die Arbeitsrealität in den meisten Parlamenten dass nicht nach Gewissen, sondern nach Fraktionsdisziplin abgestimmt wird. Wenn Du davon abweichst als Abgeordneter, ist Deine weitere politische Karriere ganz schnell erledigt. Gerade die Abgeordneten die nicht über Direktmandat, sondern über die Liste im Bundestag sitzen, sind da erpressbar. Ohne guten Listenplatz gibt's dann auch kein Abgeordnetenmandat mehr. Die Fraktionschefs nutzen alle Disziplinierungsmöglichkeiten um ihre Abgeordneten auf Kurs zu halten. Ein Fraktionschef ist wie ein Hundeschlittenführer, der die Hunde ankettet und sie (notfalls mit der Peitsche) in die richtige Richtung lenkt.

    Abgeordnete stimmen also meistens mit ihrer Fraktion, auch wenn sie anderer Meinung sind. Diese andere Meinung wird beim Verfassen des Gesetzes eingebracht - nicht bei der Abstimmung. Auch haben die meisten Abgeordneten die meisten Gesetzesvorlagen über die sie abstimmen, nie vorher gelesen (das haben nur die jeweiligen Fachpolitiker), und orientieren sich daher schon zwangsweise am Willen der Fraktion. Bei uns in Bayern wo die CSU die Zweidrittelmehrheit hat ist das besonders krass zu beobachten. Es gibt hier eigentlich keine Parlamentarische Regierungsform mehr, sondern eine Präsidentielle - der Landtag ist Abnickverein unseres geliebten Ministerpräsidenten. Anders als in einem Präsidentialsystem wie z.B. den USA, ist unser Ministerpräsident bzw. Gouverneur also nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von der Partei.

  14. #14
    Wühlmaus Avatar von Nager
    Dabei seit
    07.10.2002
    Ort
    Down Under
    Beiträge
    1.666

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von Zitat von Falcon
    In diesem Zusammenhang sei auch noch auf ein Grüppchen SPD-Abgeordneter hingewiesen, die für das Gesetz gestimmt haben, aber anschließend erklären, dass sie davon ausgehen, dass es nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Wie kann man denn bitte für ein Gesetz stimmen, von dem man der Meinung ist, dass es gegen die Verfassung verstößt. Und das dann mit der "Ausrede" begründen, dass es die Gerichte ja schon verhindern werden, wenn's nicht okay ist. Ein ganz schlechter "Scherz".
    Dazu sei auf einen Kommentar von Stefan Niggemeier verwiesen: link

  15. #15

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von Nager Beitrag anzeigen
    Dazu sei auf einen Kommentar von Stefan Niggemeier verwiesen: link
    So ein Doublethink und Newspeak ist doch immer wieder praktisch!

  16. #16
    Moderator Avatar von Khaanara
    Dabei seit
    24.08.2005
    Ort
    Schwalbach a.Ts,
    Beiträge
    1.092

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?


    Meine Bibliothek (im Aufbau): http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Khaanara/

  17. #17
    Die Super-Checkerin Avatar von Teylen
    Dabei seit
    16.11.2006
    Ort
    Baden-Baden, Deutschland
    Beiträge
    3.087

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Kann man das Google eigentlich ueberhaupt vorwerfen?
    Wenn sie es machen wuerde,... immerhin ist es ihre Seite und da duerfen die doch schauen wer da drauf kommt und was er da macht.

  18. #18
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
    Dabei seit
    07.10.2004
    Beiträge
    12.073

    Idee AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Kann man das Google eigentlich ueberhaupt vorwerfen?
    Wenn sie es machen wuerde,... immerhin ist es ihre Seite und da duerfen die doch schauen wer da drauf kommt und was er da macht.
    es geht nicht ums vorwerfen, sondern darum, dass mit dem rasanten wachstum und den immer neuen angeboten von google ein machtfaktor entsteht, der nicht zu unterschätzen ist. dies erkennen die meisten menschen, die im web unterwegs sind, allerdings noch nicht in aller konsequenz. denn ob nun neue datenschutzgesetze erlassen werden oder nicht: viele internet-user geben schon jetzt arglos jede menge daten von sich preis. sei es in den wie pilze aus dem boden schießenden VZ-seiten (studiVZ, lokalisten, freundeVZ, myspace etc...), in chats (gerade teenies sind hier kaum aufgeklärt und geben über beliebte chat-angebote wie knuddelz.de unkontrolliert brisante informationen sowie bilder/videos von sich weiter), bei youtube, in bildergalerien wie flickr, privaten blogs (mit fotos vom urlaub mit freund/-in, familie und co inklusive) ... oder eben bei google über diese kalender und notiz-tools. wenn ich über firefox bestimmte anhänge aufrufe, will mich google beispielsweise immer überreden, doch das neueste tool zu verwenden und mir meinen kram künftig darüber anzeigen zu lassen und weitere hypersupertolle vorteile zu nutzen, die mir entstehen, wenn ich mein zeug künftig online abrufe...

    vielleicht gibt es irgendwann "google - dirty secrets service", wo dann jeder auch die noch so unangenehmsten oder schlüpfrigsten geheimnisse, wie beim virtuellen beichtstuhl, preisgeben darf. schließlich sind solche angelegenheiten heutzutage anscheinend nirgends so gut aufbewahrt wie im internet.

    so komm ich zu dem schluss, dass wir teilweise selbst schuld sind, wenn uns politiker oder andere sicherheitsfanatiker nur schwerlich ernst nehmen, da wir einerseits "aua" schreien, wenn neue daten-erfassungs-gesetze kommen, aber andererseits unser leben wie auf dem silbertablett durch texte, fotos, videos, ausführlicher kontaktdaten etc. haarklein für jedermensch sichtbar im web präsentieren.


    .
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  19. #19
    Furie Avatar von Simara
    Dabei seit
    08.10.2002
    Ort
    Ba-Wü
    Beiträge
    3.579

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Zitat Zitat von Khaanara Beitrag anzeigen


    Staffel II (2) dienstags im Nachtprogramm auf Pro7MAXX (Doppelfolgen)

    Staffel XII (12) montags 21:05 Uhr auf Pro7MAXX


    Staffel XIII (13) montags 20:15 Uhr auf Pro7MAXX

    Staffel XV (15) donnerstags auf CW

  20. #20
    Forum-Aktivist Avatar von Prospero
    Dabei seit
    08.04.2003
    Beiträge
    2.406

    Standard AW: Überwachungsstaat vs. totale Panikmache?

    Brainy: Du öffnest mit FIREFOX bestimmte ANHAENGE? Kannst du davon mal einen Screenshot machen?
    Ansonsten - dass was www.fixmbr.de sagen. Jabber rulez.
    Ad Astra

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. TV heute - Totale Verblödung auf allen Kanälen?
    Von Nager im Forum FARSCAPE: Verschollen im Weltall
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 03.03.2003, 18:41

Als Lesezeichen weiterleiten

Als Lesezeichen weiterleiten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •