zu den Beiträgen über Computerspiele:

Ich habe mich auch immer geärgert, wenn ich so einen Bericht im TV gesehen habe. Das Problem dabei ist nicht, dass die Berichte negativ über Computerspiele berichten, denn auch wenn ich selbst nicht glaube, dass uns Spiele alle geradewegs ins Verderben führen, so ist doch akzeptabel wenn jemand eine andere Meinung vertritt. Aber die Art und Weise wie diese Berichte gemacht waren und vor allem die große Anzahl an Fehlern, die sie enthalten, haben mich doch etwas schockiert. Bedeutet dies, dass andere Berichte auch so von Fehlern durchsetzt sind, ist dieser Qualitätsstandard bei den Magazinen der ÖR etwa die Regel? Das hat mir schon zu denken gegeben.

Zitat Zitat von Dr.BrainFister
zweitens macht er denselben fehler wie viele, die sich bisher zu diesem thema äußerten: sie schließen von der lückenhaften berichterstattung bei einem spezialthema auf alle anderen themen: "wenn schon bei killerspielen manipuliert wird, wie ist es dann erst bei politik- und wirtschafts-themen?"
Ich finde es nur logisch, dass diese Frage aufkommt und würde sie keinesfalls als Fehler bezeichnen. Allerdings ist die Schlußfolgerung, wenn es da Fehler gibt, sind alle andere Beiträge genauso fragwürdig, natürlich zu simpel. Ich selbst glaube (und hoffe), dass diese Spielebeiträge nicht den allgemeinen Qualitätslevel der ÖR darstellen. Aber es zeigt eben, dass man auch bei den ÖR nicht alles als 100%ig glaubwürdig ansehen sollte.

zur Gebührenfinanzierung allgemein:
Zitat Zitat von DerBademeister
Weshalb ich auch niemals auch nur einen Cent für diesen gebührenfinanzierten Schmierdreck bezahlen werde.
Bis Du dann wenigstens so konsequent und schaltest die ÖR auch grundsätzlich nicht ein?

Ich bin eigentlich ganz froh, dass es die ÖR gibt und es somit einen Gegenpol zu den Privatsendern gibt. Die Art und Weise, wie die Gebühren eingezogen werden, sind sicherlich verbesserungswürdig, aber ich möchte keinen TV-Markt auf dem es nur Privatsender gibt. In den USA spielen beispielsweise öffentlich-rechtliche Sender so gut wie keine Rolle. In Sachen Entertainment mag dies keine großen Nachteile haben, in Sachen Nachrichtenkultur aber in meinen Augen schon.