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Thema: The Hobbit: An Unexpected Journey

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  1. #1
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Puhh. Ist lange her, dass ich mal bei Amazon Uk bestellt habe, meine mich aber zu erinnern, dass der Versand etwas teurer war (ca. 5 Pfund ???). Der Witz dabei ist, dass die Ware oftmals (nicht immer) trotzdem aus Deutschland verschickt wird, da sich deren großes Lager eben hierzulande befindet.

    Btw., ich wühle mich gerade durch das mehr als 9 stündige Bonusmaterial der Extended Edition, was ich im Übrigen als viel interessanter als Jacksons fertiges Endprodukt erachte. Ziemlich traurig sind Jacksons Entscheidungen bzgl. des Bösewichts Azog, the Defiler. Von den vorgestellten Designs gefiel mir das durch Conan Stevens, der damit seine Rolle in "Game of Thrones" aufgegeben hat und nun im fertigen Film nicht auftaucht, noch am besten. Dass das rattengesichtige Design nicht zum Film passt, hätte ich Jackson genauso gut bescheinigen können. Schade, jetzt haben wir als "Notlösung" einen CGI-Fremdkörper (nein, der ist für mich technisch nicht auf einer Stufe mit Gollum, sorry), der so gar nicht zu den restlichen Orks passen will. Klar, er soll herausstechen, aber so wie er das tut schreit er für mich nach Fake.

    Im Übrigen gewinnt der Film m.E. nichts durch die erweiterten Szenen hinzu, ist er doch auch schon in der Kinofassung an vielen Stellen zu ausführlich, bzw. zu ausufernd (Actionszenen). Hier gesellen sich neben dem etwas erweiterten Anfang (man sieht Smaug etwas mehr und der Grund, warum die Elfen den Zwergen ihre Unterstützung verwehren, wird offenbart) eine ganze Reihe kurzer Einsprengsel beim Aufenthalt in Bruchtal (inkl. ekelhaft schlechter CGI-Einsatz bei der "Badeszene" im Brunnen) hinzu, auf die ich allesamt hätte verzichten können.

  2. #2

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    Zitat Zitat von tubbacco Beitrag anzeigen
    Puhh. Ist lange her, dass ich mal bei Amazon Uk bestellt habe, meine mich aber zu erinnern, dass der Versand etwas teurer war (ca. 5 Pfund ???). Der Witz dabei ist, dass die Ware oftmals (nicht immer) trotzdem aus Deutschland verschickt wird, da sich deren großes Lager eben hierzulande befindet.

    Btw., ich wühle mich gerade durch das mehr als 9 stündige Bonusmaterial der Extended Edition, was ich im Übrigen als viel interessanter als Jacksons fertiges Endprodukt erachte. Ziemlich traurig sind Jacksons Entscheidungen bzgl. des Bösewichts Azog, the Defiler. Von den vorgestellten Designs gefiel mir das durch Conan Stevens, der damit seine Rolle in "Game of Thrones" aufgegeben hat und nun im fertigen Film nicht auftaucht, noch am besten. Dass das rattengesichtige Design nicht zum Film passt, hätte ich Jackson genauso gut bescheinigen können. Schade, jetzt haben wir als "Notlösung" einen CGI-Fremdkörper (nein, der ist für mich technisch nicht auf einer Stufe mit Gollum, sorry), der so gar nicht zu den restlichen Orks passen will. Klar, er soll herausstechen, aber so wie er das tut schreit er für mich nach Fake.

    Im Übrigen gewinnt der Film m.E. nichts durch die erweiterten Szenen hinzu, ist er doch auch schon in der Kinofassung an vielen Stellen zu ausführlich, bzw. zu ausufernd (Actionszenen). Hier gesellen sich neben dem etwas erweiterten Anfang (man sieht Smaug etwas mehr und der Grund, warum die Elfen den Zwergen ihre Unterstützung verwehren, wird offenbart) eine ganze Reihe kurzer Einsprengsel beim Aufenthalt in Bruchtal (inkl. ekelhaft schlechter CGI-Einsatz bei der "Badeszene" im Brunnen) hinzu, auf die ich allesamt hätte verzichten können.
    Ich habe mir vor ein paar Wochen zum ersten Mal seit dem Kinorelease noch einmal PJ's "King Kong" angesehen und dieser Film leidet bereits unter exakt denselben Problemen gigantomanisch-überflüssiger Spielzeitlänge wie der "Hobbit" - diese unnötige Ausgewalztheit wurde Jackson auch beim an sich kleinen Projekt "The lovely bones" vorgeworfen, was ich bisher nicht beurteilen kann da ich den Film nicht gesehen habe und auch die Vorlage nicht kenne.

    PJ leidet aus meiner Sicht seit dem riesigen Erfolg der Ringe-Trilogie am sogenannten Skywalker-Syndrom, welches erstmalig 1983 bei einem Mann namens George Lucas in Kalifornien diagnostiziert wurde: Er ist derart mächtig im Filmgeschäft geworden dass er die völlige kreative Kontrolle über seine Projekte hat - und niemanden der ihn bei manch zweifelhaften Konzepten und Ideen auch mal einbremsen und auf den Boden zurück holen kann.

    Die besten Filme sind immer Kollaborationen von mehreren Talenten (Regisseur, Drehbuchschreiber, Kameramänner, Setdesigner usw.) und keine diktatorische One man show - das ist für mich auch mit ein Grund wieso die späteren Werke der meisten legendären Regisseure nie mehr an ihre ersten großen Hits heranreichen, da sie zum späteren Zeitpunkt einfach bereits zu mächtig, erfolgsbesoffen und selbstzufrieden waren. Das trifft auf Lucas zu, auf einen Haufen bessere Regisseure wie Scorsese oder Coppola, auf Oliver Stone, Ridley Scott und mir würden noch einige weitere Namen einfallen. Ich kann nur hoffen dass Jackson sich nicht dieser Liste an satten Altvorderen anschließt.

    Dem "Hobbit" hätte, wie schon "King Kong", weniger Spielzeit und weniger "Epos" gut getan - denn ein Epos geben die Vorlagen einfach nicht her, anders als das über tausendseitige Hauptwerk von Tolkien.

    Jackson würde es gut tun, sich auf ein paar Weisheiten aus eben jenem Buch zu besinnen:

    "Ein Sterblicher, Frodo, der einen der Großen Ringe besitzt, stirbt nicht, aber er wächst auch nicht und gewinnt nicht mehr Leben, sondern dehnt es bloß aus, bis zuletzt jede Minute eine Qual ist.
    - Gandalf

    Der erste Teil war schlichtweg dünn - wie Butter, auf zu viel Brot verstrichen, um ein weiteres Zitat aus HdR zu verwenden. Ich kann nur hoffen dass das mit "Smauges Einöde" besser wird, da dieser Teil des Buches zumindest etwas mehr Substanz in Punkto Epos bietet - es wäre schade wenn wir uns hinterher wünschen würden, dass Guillermo del Toro die Verfilmung des "Hobbits" anstelle von Jackson übernommen hätte.

    In einem Monat wissen wir mehr.

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