Ach ja, das weckt Erinnerungen.

Also ich wurde schon früh mit Müslis konfrontiert. Bei Oma gab es nämlich immer Müsli mit richtig viel Zucker drin. Das war keins dieser Main - Stream - Markenprodukte sondern richtiges aus ner altmodischen Papptüte, das Zeug war staubtrocken und nur genießbar mit viel Milch und noch mehr Zucker. So kommt es das mir Müslis aller Art schon seit Jahren nicht mehr schmecken.

Kommen wir nun zu dem neumodischen Kram. Kellogs und Co. habe ich schnell lieben gelernt. Das liegt wohl vor allem dran das es so schnell und einfach ist sich was zurecht zu matschen. Meine Lieblingssorte waren Smacks, die Milch danach war einfach köstlich. Irgendwann musste ich dann alleine aufstehen um zu Schule zu gehen. Ich schlafe gerne. Also minimiert man den Frühstücksaufwand, worauf ich leider nicht verzichten konnte, jeden morgen 20 Minuten mit dem Fahrrad und dann nichts essen kann schmerzhaft werden, gerade wenn man dann auch noch zu faul für ein Schulbrot ist. Also gab es jahrelang nur Smacks und Konsorten zum Frühstück.

Das hat nun zu Folge das mir schon beim Anblick einer Schüssel mit irgendwelchen Müslisorten schlecht wird, die Schüsseln abzuwaschen habe ich mich übrigens auch immer geweigert.

Ich würde ja Pasta frühstücken, kostet aber zuviel Zeit. Also gibt’s Brot. An dieser Stelle möchte ich noch drauf hinweisen das es IMO eine Sünde ist vorgeschnittenes Brot zu kaufen. Erstens trocknet es zu schnell und zweitens ist das schneiden ein Ritual auf das jemand verzichten sollte ... Ich verzichte jetzt mal auf eine Lobpreisung auf unseren Bäckerläden. In Amerika wäre ich aber tot unglücklich, immer dieses labrige Weißbrot. Lecker Schwarzbrot oder alle anderen körnigen Erlebnisse sind Produkte die meine Gaumen täglich erfreuen.