Ich habe den Beitrag mit viel Interesse gesehen. Es gab schon mal einen 45-minütigen TV-Beitrag über Väter, die ihre Kinder nicht sehen solleten (dürfen, konnten...). Das ist aber schon ein paar Jahre her. Ich weiß nur, das damals auch Väter inteviewt wurden, die auch in der Gruppe "Väteraufbruch" organisiert waren. Aber damals ging man mehr der Frage nach der finanziellen und psychischen Belastung der Väter nach im Bezug auf das Umgangsrecht. Es hat einen schon betroffen gemacht, wenn Väter erzählen, dass sie ihre Kinder nicht sehen können, sollen..., weil die Gerichte zugunsten der Mutter entschied, weil sie das so möchte, aber zahlen sollen die Väter dann schon....

Ich war und bin selber nie verheiratet gewesen und hab auch keine Kinder. Dennoch habe ich eine Vermutung zu glauben, warum die Gerichte immer noch zugunsten der Mutter entscheidet. Das liegt vielleicht auch darin begründet, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Mütter der Kinder oft zu Hause geblieben sind und sie eine bestimmte "Mutterrolle" inne hatten und man ihnen aufgrund dessen einfach "der bessere Elternteil" zu sein, dies auch zugesprochen hat. Deutschland ist in dem Bereich echt ein Entwicklungsland. Die Familiengesetze sind von Anno Tux. Unsere europäischen Nachbarn sind dort weniger geschlechter-diskriminierend. Sowohl das Berufsbild der Mütter und Väter als auch das Rollenverständnis innerhalb der Familie insgeamt hat sich doch sehr weiterentwickelt. Die Familiengerichte anscheinend nicht.