In Deutschland ist es eben noch immer so dass der Irrglaube weitverbreitet ist, Mütter wären für die Entwicklung der Kinder wesentlich wichtiger, und der Vater irrelevant - die Forschung zeigt eigentlich Jedem der es wissen will (und Familienrichter müssten es wissen von Berufs wegen), dass dem nicht so ist. Ein Vater ist für die Entwicklung des Kindes ebenso wichtig wie die Mutter, Kinder die vaterlos aufwachsen werden im späteren Leben deutlich häufiger kriminell (Serienmörder z.B. haben fast ausschließlich alleinerziehende Mütter), oder leiden an psychischen Krankheiten (siehe der Mann im Videobeitrag), als Kinder bei denen beide Elternteile an der Erziehung teilhaben.
Ich erinnere mich dass ich schon vor mehreren Jahren im Spiegel einen Beitrag über die Cochemer Praxis las. Warum diese Praxis nicht bundesweit übernommen wird, ist mir schleierhaft. Vermutlich ist es politisch nicht gewollt, weder vom Frauen-geführten Justizministerium, noch vom Frauen-geführten Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (dessen Namen per se diskriminierend ist). Den Preis dafür zahlen in erster Linie übrigens nicht nur die Väter, sondern vor Allem die vaterlos aufwachsenden Kinder. Man kann nur hoffen dass hier irgendwann der gesellschaftliche Druck groß genug ist um eine entsprechende Gesetzesinitiative zu produzieren mittels der die Cochemer Praxis Standard wird für Familiengerichte im ganzen Land.
Persönlich würde ich mir bis es soweit ist sehr genau überlegen in diesem Land Kinder zu zeugen. Sollte die Beziehung scheitern und Mann bei der Ex-Frau in Ungnade fallen, sieht man seine Kinder niemals wieder - wenn sie es darauf anlegt.






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