Zitat Zitat von Simara Beitrag anzeigen
Warum nicht?
Andere Länder scheinen es doch auch hinzukriegen?

Die Autoindustrie jammert in meinen Augen auf hohem Niveau. Sie jammert und jammert und jammert und wenn dann z. B. der Japaner mit nem Elektroauto daher kommt - weil der nämlich nicht gejammert, sondern entwickelt hat - dann ist das Wehklagen der deutschen Autoindustrie noch größer. Die sollen mal ihre Finger aus dem Geldtöpfchen nehmen und was tun.

Ich geb dem Modell keine Chance.
Eine Maut für deutsche Autobahnen. Warum nicht. In Italien, Frankreich und vielen anderen Ländern gibt es die Maut. Warum nicht auch hier. Nur dann bitte die Steuern beim Sprit runter.
Das bisschen Steuer, was man für sein Auto zahlt lässt sich einmal im Jahr verkraften. Die Steuern beim Sprit müssen runter, dann kann von mir aus ne Maut kommen.

Aber ob die was für die Umwelt bringt? Ich denke nicht.

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Gegen eine Maut ist nichts einzuwenden, dann sollten allerdings auch andere Steuern gesenkt werden, ansonsten ist es einfach eine weitere Belastung der Bürger.

Der Hauptvorteil der Maut ist sicherlich, dass Deutschland Drehscheibe für den LKW Verkehr von Westeuropa und Osteuropa ist, und somit für die Pflege unserer Infrastruktur nicht nur der deutsche Steuerzahler, sondern auch ausländische Nutznießer herangezogen werden.

Was ich aber generell vermisse ist ein vernünftiges bundesweites Verkehrskonzept, wie es z.B. die Schweiz besitzt. Dort wird die Schiene steuerlich gefördert, was nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch die Zahl der durch die Alpenrepublik bretternden LKWs deutlich reduziert hat. Die schweizerische Staatsbahn gibt dabei pro Schienenkilometer vier Mal so viel für die Netzinfrastruktur aus wie die Deutsche Bahn, welche nun schon seit 10 Jahren für einen Börsengang kaputt gespart wird.

Wenn ich die enorme Menge an 40 Tonnern sehe die täglich durch den Ortskern des 11.000 Leute Kaffs brettern in dem ich derzeit lebe, würde sowas auch bei uns Not tun. So aber ist es nur eine Frage der Zeit bis auf zahllose deutsche Städte EU-Strafzahlungen wegen Verletzung der Feinstaubgrenzwerte zukommen.