Fiennes mag bedrohlich wirken, hat aber mit dem Buchcharakter Tom Riddle aka Voldemort nicht viel zu tun. Vor allem die Friedhofszene in Feuerkelch war eine einzige Katastrophe. Gut, dafür war nicht Yates verantwortlich. Es wurde aber hinterher nicht besser. Voldemort ist im Film einfach nur ein entmenschlichtes Monster, weswegen ich das als karikaturhaft bezeichne. In den Büchern gab es durchaus Ansätze, wenn auch ungenügend ausgearbeitet, wie er dazu geworden ist.
Mit karikaturhaft meine ich, dass an der Figur nichts menschliches, mehrdimensionales mehr zu erkennen ist. Das war in den Büchern vor Band 7 definitiv nicht so.
Dass der Band 7 ein absolutes Desaster ist, ist kein "Fakt" sondern meine persönliche Meinung. Nunja, die logischen Widersprüche und selbst die miserable Grammatik sind Fakt. Wie man den aufdringlichen Calvinismus und Rowlings Totenkult bewertet muss jeder selber wissen.wenn das letzte buch wirklich so schlecht ist, wie du beschreibst, passt das doch bestens zu yates' regiestil: er macht einen miserablen film zu einer miserablen buchvorlage. das potter-franchise bekommt also den filmischen abschluss, den es verdient.![]()
Trauriges Ende einer so vielversprechenden Serie.
Mal sehen, ob Yates es schafft, die Buchvorlage noch zu unterbieten.






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