Ich meinte:
Strauß - Also Sprach Zahrarustra wird drei mal gespielt.
Beim zweiten Mal (Affen) ist die Funktion recht offensichtlich. Grob gesagt charakterisiert Zahrarustra in diesem Fall das Resultat des Aufeinandertreffens mit dem Monoliten.
Das erste Mal (Vorspann) kann man daraufhin zusammen mit den Bildern als so etwas wie ein Symbol für Erleuchtung (In diesem Fall: Das Erreichen einer höheren evolutionären Stufe) sehen.
Daraus lässt sich die Funktion des dritten Auftretens (Ende) ableiten.

Von Ligeti werden afaik drei Stücke gespielt.
Bei eins (Affen) und zwei (Mond) lässt sich die Funktion einfach umschreiben: Das Aufeinandertreffen mit dem Monolithen.
Daraus lässt sich wieder drei ableiten und man hat einen Sinn gefunden für die überlange prä-Endsequenz (Die, wo der Betrachter unweigerlich an LSD denken muss...).

Strauß' Blaue Donau hat darüber hinaus noch eine wichtige Rolle. Ebenso entspricht die Musik auf der Reise zum Jupiter dem tieferen Hintergrund der Situation. Da das aber erstens nicht essentiell, zweitens sehr subjektiv ist und drittens ich mich unter Zeitdruck fühle, will ich das nicht ausführen.


Wie gesagt ist das alles absolut nicht nötig für ein Verständnis des Films. Im Kern steht die Faszination für das, was man sieht.
Wenn man den Film dann schon mehr als fünf mal gesehen hat und von Kubrick sowieso über alle Maßen begeistert ist, macht man sich eben auch mal solche merkwürdigen Gedanken.