Wollte ihn eigentlich aufnehmen/ansehen, hab's aber vergessen.![]()














Wollte ihn eigentlich aufnehmen/ansehen, hab's aber vergessen.![]()
ich hoffe, dass ich ihn nochmal im original zu sehen bekomme, denn gerade filme über amerikanische politik oder historie verlieren einiges, wenn sie synchronisiert werden. selbst wenn die synchro gut ist, kann man gewisse eigenheiten der sprache nicht einfangen, die jedoch für die charakterisierung einiger figuren wichtig sind. beispielsweise lässt sich der street-slang von "the wire" niemals auch nur irgendwie angemessen ins deutsche übertragen. das ist ein slang, der in einer anderen sprache entstand. aber um die charaktere der serie wirklich richtig kennen lernen zu können, braucht man dieses element in unverfälschter form.
schade, dass es noch nicht standard ist, solche free-tv-premieren auch auf die englische tonspur umschalten zu können.
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"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"







Ich hab ihn gestern gesehen ... also streckenweise kam der Film doch etwas cartoonish und comedy-haft herüber. Dieses ständige Sprechen mit vollem Mund z.B. - ist darüber irgendwas bekannt, dass Bush diese Angewohnheit hat? Selbst wenn, dass man das so in den Vordergrund rückt ... Und Rice fungiert als Telefonistin ("Rufen Sie Putin an")? Ich habe mich mit Bushs Biographie überhaupt noch nicht befasst; kann somit nicht sagen, wie authentisch z.B. die Sache mit seinem Vater ist.
"Our thoughts form the universe. They always matter." (Citizen G'Kar)
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ich befürchte aber, dass wir in unserem bush-bild unterschwellig auch etwas zu sehr von den zahlreichen bush-parodien und michael-moore-verkasperungen beeinflusst werden. schaut euch mal bush real an... da hat man auch schnell den eindruck, es ist comedy.
allerdings. das war mir aber durch diverse dokus vorher schon klar. ich denke, was der film nochmal deutlich macht, ist, dass hinter den mächtigen dieser welt auch nur menschen stecken, die nicht immer aus professionellen, gut durchdachten standpunkten heraus agieren, sondern oftmals von inneren konflikten belastete entscheidungen treffen. das wurde selten so offensichtlich wie bei bush, ist aber nicht nur bei ihm der fall.Zitat von Paramerican
ja klar, man kann ihn bei online-tauschbörsen so schlecht eingeben.P.S.: "W." is aber auch ein scheiß Titel für einen Film...nee, also ich find den titel ziemlich genial und passend. denn er drückt genau diesen aspekt mit dem vater-sohn-konflikt aus: bush wollte irgendwann so sehr seinem vater nacheifern und es ihm recht machen, dass von ihm außer dem "W." im namen kaum noch ein eigenständiges, individuelles merkmal übrig blieb, das ihn von seinem vater (positiv) unterschied.
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Das mag ja durchaus alles richtig sein, allerdings ist Slang auch ein ziemlich harter Brocken. Schließlich kommt man da mit dem Englisch welches man hierzulande üblicherweise so lernt nicht besonders weit. Insofern bleibt eben die Frage wie viel man da von den viel beschworenen sprachlichen Feinheiten hat. Wenn ich sie nicht verstehe, nutzen sie mir nix.
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