Ich habe mir vor ein paar Tagen die Freude gemacht, "Transformers 2" und den neuen "Star Trek" hintereinander zu sehen - wobei ich Letzteren schon im Kino gesehen hatte vor einem halben Jahr. Der Unterschied zwischen einem gut, und einem miserabel inszenierten Action-Adventure könnte nicht deutlicher sein.
Star Trek hat einen Humor der sicher nicht auf Oscar Wilde Niveau ist, aber die Intelligenz des Publikums auch nicht mit Gags auf dem Level von American Pie beleidigt, wie die fickenden Hunde oder die ebonics quatschenden Rapper-Autobots in Transformers. Star Trek hat gut durchkomponierte, spannende und mitreißende Actionszenen, insbesondere den packenden Beginn mit Kirks Vaters Heldentod - Transformers reiht eine austauschbare Actionszene an die Andere. Star Trek hat eine überzeugende Reihe junger Stars - allen voran "Sylar" Quinto - welche ihre Rollen auch mit etwas Leben füllen können. Transformers hat Megan Fox, die sich in knappen Hot pants an ein Motorrad schmiegen darf. Shia La Beouf ist weder als Geek, noch als Actionheld glaubhaft, und war bereits in Indy 4 fehlbesetzt. Star Trek wird auch in den ruhigen Charaktermomenten nicht langweilig, während Transformers ohne permanente Actionszenen gerade im Mittelteil in Leichenstarre verfällt.
Ich finde das schade, da Bay mit seinen Erstlingswerken als Kinoregisseur - "Bad boys" und "The rock" - gezeigt hat dass er durchaus in der Lage ist, spannende Action zu inszenieren.
Da die Fans von Transformers allerdings kritik- und anspruchslose Troglodyten zu sein scheinen, die selbst die dümmste Filmadaption noch mit riesigen Einspielergebnissen belohnen, dürfen wir uns 2011 sicher auf die nächste Fortsetzung "freuen".
Ich vergebe 3 von 10 Sternen für diesen überlangen US Army-Werbeclip.





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