Wenn du darüber Zahlen hast, immer her damit. Blu-rays sind in den Zahlen sicherlich drin.
Wie kommst du denn auf die Idee? Die Transformers 2-DVD brachte in den USA 187 Millionen Dollar. Quelle: www.the-numbers.com. (Übrigens ist Transformers im Hinblick auf Erlöse die erfolgreichste DVD, Twilight im Hinblick auf Stückzahlen.) Transformers machte im Kino in den USA etwa denselben Umsatz wie außerhalb der USA. Also sind wir bei 370 Millionen Umsatz, wenn das den DVD-Umsätzen entspricht. Transformers 2 hat im Kino insgesamt 830 Millionen eingespielt.Wenn man sich z.b. die Verkaufserlöse der DVDs von Transformers für die USA ansieht, dürften weltweit gut 600 Millionen $ damit umgesetzt worden sein - im Kino hat der Film 700 Millionen $ eingespielt.
Da die meisten Filme im Kino keinen Gewinn machen, kann das schon sein. Die Hälfte von nichts bleibt nichtsAllein die Kauf-DVDs sind also schon ein gleichwertiger Markt zum Kino, die Einnahmen durch den Verleih von DVDs kommen noch mal oben drauf. Ich denke dahe dass solche Blockbuster mindestens die Hälfte, wenn nicht mehr an Gewinn über DVD- und Bluray-Verkäufe und Verleih generieren.. Mal im Ernst: Ich weiß nicht, wie die Produktionskosten für DVDs aussehen, aber sie sind mit Sicherheit nicht die Materialkosten von 1 Dollar, die oft genannt werden. Leider haben die meisten Leute keinen Schimmer, wie eine kaufmännische Kalkulation aussieht, und deshalb liest man solche Aussagen wie: "die Einnahmen haben die Produktionskosten erreicht, deshalb sind wir jetzt in der Gewinnzone" oder "eine DVD kostet in der Herstellung 1 Dollar und alles darüber sind Gewinne". Als Kauffrau weiß man da immer kaum, ob man jetzt lachen oder heulen soll. Um abzuschätzen, wie hoch die Gewinne aus DVD-Verkäufen sind, müsste man erstmal die Produktions- und Vertriebskosten sowie die Handelsspannen kennen. Einfach die Erlöse heranzuziehen und zu behaupten, das seien Gewinne, ist allerdings ein bisschen arg milchmädchenhaft gerechnet. Mehr als bestenfalls zwei, drei Dollar pro verkaufter DVD dürften für das Studio kaum verdient sein. Und auch das nur zu Anfang - vor ein paar Wochen habe ich Potter V für 5,99 Euro gekauft. Die Doppel-DVD wohlgemerkt.
Die Drittverwertung dürfte den Kohl auch nicht fett machen. Das Merchandising ist der Faktor, womit wirklich Geld gemacht wird - nur fällt das nur bei Franchises wie Potter, Star Wars, Spider-Man etc. wirklich gravierend ins Gewicht. Weswegen auch nur diese Filme normalerweise Budgets von 200 Millionen und mehr haben - die holen es nämlich im Zweifelsfall über das Merchandising wieder rein.Und auf diese Einnahmen kommt dann noch die Drittverwertung drauf welche die Studios durch den internationalen Verkauf ihrer Filme an Fernsehsender verdienen. Von den enormen Lizensierungsgebühren von Knüllern wie Transformers an Spielzeug- und Videospielhersteller etc. einmal abgesehen






. Mal im Ernst: Ich weiß nicht, wie die Produktionskosten für DVDs aussehen, aber sie sind mit Sicherheit nicht die Materialkosten von 1 Dollar, die oft genannt werden. Leider haben die meisten Leute keinen Schimmer, wie eine kaufmännische Kalkulation aussieht, und deshalb liest man solche Aussagen wie: "die Einnahmen haben die Produktionskosten erreicht, deshalb sind wir jetzt in der Gewinnzone" oder "eine DVD kostet in der Herstellung 1 Dollar und alles darüber sind Gewinne". Als Kauffrau weiß man da immer kaum, ob man jetzt lachen oder heulen soll. Um abzuschätzen, wie hoch die Gewinne aus DVD-Verkäufen sind, müsste man erstmal die Produktions- und Vertriebskosten sowie die Handelsspannen kennen. Einfach die Erlöse heranzuziehen und zu behaupten, das seien Gewinne, ist allerdings ein bisschen arg milchmädchenhaft gerechnet. Mehr als bestenfalls zwei, drei Dollar pro verkaufter DVD dürften für das Studio kaum verdient sein. Und auch das nur zu Anfang - vor ein paar Wochen habe ich Potter V für 5,99 Euro gekauft. Die Doppel-DVD wohlgemerkt.
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